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Brustzentren bedeuten für betroffene Frauen ein Maximum an Sicherheit im
Umgang mit der Krankheit. Von Anfang an wird die Plastische Chirurgie im fächerübergreifenden Konzept hinzu gezogen. Eine Tatsache, die den betroffenen Frauen Mut macht und Hoffnung gibt.

Die Diagnose Brustkrebs bedeutet für die betroffene Patientin in erster Linie einen Schock. Befragungen bei Betroffenen haben ergeben, dass neben den „Nebenwirkungen“ der eigentlichen Behandlungen, wie Chemotherapien oder zielgerichtete Therapien, vor allem die Angst und das Unbehagen vor möglichen Entstellungen nach Amputation oder Gewebsentnahme der Brust im Vordergrund stehen. „Es ist eine zentrale Aufgabe der Plastischen Chirurgie und die Hauptaufgabe eines interdisziplinären Brustzentrums, die Frauen umfassend zu betreuen und ihnen dabei zu helfen, die Angst vor der Krankheit zu bewältigen“, erläutert Univ.Prof.Dr.med. Gerhard Pierer, Vorstand der Univ.-Klinik f. Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck und Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC).

Bis zu elf Prozent aller Frauen werden in Österreich im Laufe ihres Lebens mit der Diagnose „Brustkrebs“ konfrontiert. Circa sieben Prozent aller Österreicherinnen, also jede 14. Einwohnerin, sind von Brustkrebs betroffen. Dank verbesserter Möglichkeiten im Bereich der Früherkennung besteht zwar eine erhöhte Chance auf vollständige Genesung, dennoch belastet der Brustkrebs die betroffenen Frauen stärker als wohl jede andere Erkrankung. Kommt es zu einem operativen Eingriff oder gar zur Entfernung einer Brust, können sich gravierende psychische Probleme einstellen. Viele Patientinnen fühlten sich, so Frau Prim. Prof. Dr. Maria Deutinger, Vorstand der Abteilung für Plastische- und Wiederherstellungschirurgie, KA Rudolfstiftung in Wien, nach einer Brust-Operation „nicht mehr richtig als Frau.“ Und sie führt weiter aus: „Die Erhaltung oder die zufriedenstellende Rekonstruktion der Brust ist daher wesentlich für das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Betroffenen. Die Brustrekonstruktion ist Teil des Aufgabenbereichs der plastischen Chirurgie, weshalb auch dort die Entscheidung über die entsprechende OP-Methode liegt.“

Interdisziplinarität ist für die Brustkrebspatientin wesentlich
In den österreichischen Brustkrebszentren werden Brustkrebspatientinnen von einem interdisziplinärem Expertenteam in allen Phasen der Krankheit optimal betreut. Nach dem Prinzip „Spezialisten unter einem Dach“ arbeiten ÄrztInnen der Fachrichtungen Gynäkologie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Plastische Chirurgie gemeinsam mit PsychologInnen. Fast jede Frau hat die Möglichkeit, sich die Brust nach der Brustkrebsoperation wiederherstellen zu lassen. Die Wiederherstellung wird zwei bis drei Monate nach Ende der Nachbehandlung (Chemotherapie/Bestrahlung) vorgenommen.

In allen Stadien ist das erklärte Ziel der Brustkrebsbehandlung die vollständige Entfernung des Tumors. „Oftmals muss heute nicht mehr die gesamte Brust abgenommen werden, sondern es kann brusterhaltend operiert werden. Das heißt, dass nur der Tumor mit einem Randsaum aus gesundem Gewebe entfernt wird“, erklärt Frau Prof. Deutinger.

„Onko-plastisch richtig handeln” bedeutet, von Anfang an dem Krebsleiden (onko), wie auch der körperlichen Integrität und der Ästhetik (plastisch) Rechnung zu tragen. “Konkret heißt das für uns plastische Chirurgen, wir sitzen vom Anfang an bei jeder Fallbesprechung mit unseren KollegInnen aus der Gynäkologie, der Allgemeinchirurgie, der Pathologie, der Radiologie, der Strahlentherapie und der Onkologie sowie speziell ausgebildeter „Breast Care Nurses“ zusammen“, sagt Prim. Priv.-Doz.Dr. Matthias Rab, Vorstand der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Klinikum Klagenfurt, der die interne Zusammenarbeit am Campus besonders lobt. Denn dem Zusammenschluss von Experten zugunsten der betroffenen Brustkrebspatientin wird auch am Klinikum Klagenfurt/Wörthersee entsprechend Rechnung getragen.

„Tatsächlich hat sich bei der Erhaltung oder der Rekonstruktion einer von Krebs befallenen Brust in den vergangenen Jahren viel getan“, ergänzt Prof. Pierer. Galt früher die Rekonstruktion eines Brusthügels durch ein Silikonimplantat als Maß der Dinge, gibt es heute Alternativen. So gelingt es zum Beispiel mit Eigengewebe, eine sehr viel natürlichere Brustform zu rekonstruieren. Bisweilen bietet es sich an, die Brustrekonstruktion zeitgleich mit dem Eingriff der Tumorentfernung vorzunehmen. In anderen Fällen ist es ratsamer, dass die Patientin erst das Tumorleiden besiegt und sich nach einer Phase der Erholung in aller Ruhe dem Wiederaufbau ihrer Brust widmet.

„Uns steht mittlerweile eine Vielzahl an Techniken und Kombinationen von Verfahren für den Brustaufbau zur Verfügung, so dass eine individuelle, auf die Patientin abgestimmte Methode gefunden wird. Jede Patientin wird vom Gynäkologen oder Chirurgen und Plastischen Chirurgen gemeinsam gemäß ihrer individuellen Situation beraten“, fasst Prof. Pierer zusammen.

Der Trend geht heute eindeutig in Richtung Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe ohne Verwendung von Fremdmaterial. Das benötigte Gewebe kann vom Unterbauch, vom Gesäß, vom Oberschenkel oder vom Rücken entnommen werden.

Das Ergebnis ist, bestätigt eine ehemalige Patientin, sehr vorzeigbar: die Kunst der Plastischen Chirurgen ist v.a. durch das gute Miteinander der Fachdisziplinen möglich, denn längst ist es Standard, dass selbst die Brustwarze einer neu aufgebauten Brust nachträglich hergestellt werden kann.

Optionen für Patienten mitgestalten
Univ.-Prof.Dr.med. Stephan Spendel, supplierender Leiter an der Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie der Medizinischen Universität Graz, stimmt seinen KollegInnen zu und ergänzt: “Als Plastischer Chirurg freue ich mich sehr, dass unser Fach am Brustzentrum Graz von Anfang in die Betreuung der BrustkrebspatientInnen eingebunden ist. Damit können wir die Therapiemöglichkeiten für die Betroffenen voll ausschöpfen und darüber hinaus die PatientInnen in der Steiermark optimal versorgen.” Das Brustzentrum in Graz hat Anfang dieses Jahres die Zertifizierung erhalten. Die Nachsorge von BrustkrebspatientInnen ist individuell unterschiedlich und nicht zuletzt vom Tumortyp und seinem Stadium abhängig. Prinzipiell soll die Nachsorge lebenslang erfolgen.
 
Qualitätskriterien für Brustkrebszentren

Die Österreichischen Brustkrebszentren müssen folgende Voraussetzungen bieten:

Einheitliche Qualitätskriterien
• Interdisziplinär zusammengesetztes Team
• Angebot von Kernleistungen wie bildgebende Diagnostik, Operation, Strahlentherapie, Pathologie und internistische Onkologie im Brustzentrum
• Verfügbarkeit von zusätzlichen Leistungen wie Physiotherapie, Psychoonkologie, plastisch-rekonstruktive Chirurgie, genetische Beratung.

Siehe dazu auch Quelle:
http://www.aco-asso.at/manual/aktuell/mammaneu/20/kap_05.html


ÖGPÄRC
Website der Gesellschaft: www.plastischechirurgie.org
Hotline der Gesellschaft: 0820 820 600

Website der 49. Jahrestagung: www.plast-congress-2011.org


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Der lange Leidensweg fettleibiger Patienten von XXL zum Normalmaß beginnt meist mit einem bariatrischen Eingriff und führt letztlich über chirurgische Intervention zu einem neuen Lebens- und Körpergefühl.

Linz 2011-05-09 „Das Ergebnis ist stets auf Neue verblüffend“, erzählt Prim. Dr. Thomas Hintringer, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie und Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am KH Barmherzige Schwestern BetriebsgmbH Linz. Er führt weiter aus: „diese Patienten entdecken erst was es heißt, sich frei und sicher zu bewegen.“ Nach erfolgreicher Gewichtsabnahme ermöglicht die Plastische Chirurgie mit einer Vielzahl an straffenden und konturverbessernden Operationstechniken die Wiederherstellung eines natürlichen Köperbildes.


Bariatrische Eingriffe umfassen ein großes Spektrum an Operationen

Im Fokus stehen eine gesundheitliche Verbesserung und die neu gewonnene Lebensfreude der Patienten. Als sinnvolle Therapie bei schwerer Adipositas seit langem eingesetzt, führen bariatrische Eingriffe zu einer drastischen Gewichtsabnahme und als Folge daraus in der Regel zu einem Haut- und Weichteilüberschuss. Dieser stellt neben einem ästhetischen Defizit häufig auch eine körperliche und psychische Belastung dar und kann darüber hinaus Hygieneprobleme verursachen. Ein Folgeeingriff - Postbariatrische Chirurgie - ist in diesen Fällen unumgänglich.

„Aufgrund der Überdehnung hat die Haut an Elastizität verloren und kann sich nicht mehr von selbst zurückbilden. Hängende Haut kann dann nur noch chirurgisch entfernt werden“, erläutert Primar Dr. Thomas Hintringer.


Häufig liegen vor einem plastisch-chirurgischen Eingriff bariatrische Eingriffe. Diese umfassen ein ganzes Spektrum an Operationen, die bei starkem Übergewicht zum Einsatz kommen - unterschieden werden restriktive- und malabsorptive Verfahren. Zur ersten Gruppe zählen Kapazitätsreduktionen des Magens. Es kommt zu einer früheren Sättigung. Von malabsorptiven Eingriffen spricht man, wenn durch eine Reduktion der Dünndarmlänge eine Beeinträchtigung der Verdauung und Nahrungsresorption erzielt wird. In der Praxis kommt es häufig zu einer kombinierten Anwendung.

Einzelne operative Verfahren sind etwa der Magenbypass, das steuerbare Magenband, die biliopankreatische Diversion oder die Magenresektion. Welche Methode angewandt wird, ist nach einem eingehenden Patientengespräch der Erfahrung des Chirurgen überlassen. Über Nebenwirkungen und Langzeitfolgen muss daher ausführlich und individuell beraten werden.


Hautstraffungen, Bodyliftings und Liposuktionen sind mögliche Maßnahmen

Postbariatrische Eingriffe können aber auch ohne vorhergehende chirurgische Eingriffe notwendig werden. Manche Menschen schaffen es auch durch Ernährungsumstellung, Bewegung und Änderung der Lebensgewohnheiten massiv an Gewicht abzunehmen und benötigen dann die gleichen körperstraffenden Operationen. Wie etwa das „Lower Body Lift“, in dem mehrere Problemzonen in einer Operation korrigiert werden können oder einzelne Eingriffe in der oberen Körperhälfte, etwa eine Straffung der Brüste oder Oberarme, diese setzen ein stabiles Gewicht über 6 Monate und einen adäquat eingestellten Stoffwechsel voraus, sowie einen maximalen BMI von 35. Ausgenommen ist das Vorhandensein von Infektionen oder funktionellen Beschwerden. Auch hier ist wichtig, dass das gemeinsame Behandlungsziel definiert sein muss und der Patient eine realistische Erwartungshaltung an den Tag legt. Es kann helfen, prä- und postoperative Bilder zu betrachten. Mögliche Komplikationen sind Asymmetrien von Konturen und Narben, Gefühlsstörungen im OP-Gebiet und allgemeine chirurgische Komplikationen.

Liposuktionen, also Fettabsaugungen, sind weitere ergänzende mögliche Methoden. Diese sind nicht primär zur Gewichtsreduktion gedacht, sondern werden angewandt, wenn trotz Sport und Diäten an bestimmten Problemzonen die Pölsterchen nicht schwinden wollen oder bei Personen, die an Fettverteilungsstörungen leiden .Auch bei körperstraffenden Operationen kann eine zusätzliche Fettabsaugung gelegentlich notwendig und sinnvoll sein.

Wie jeder chirurgische Eingriff sind auch diese Operationen mit Risiken verbunden. „Wundinfektionen und Nachblutungen sind häufige Komplikationen, über die man mit dem Patienten vor der Operation sprechen muss“, meint Univ. Doz. Dr. Helmut Hoflehner, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie sowie stellvertretender Leiter der Schwarzl-Klinik, Laßnitzhöhe.

Es ist daher wichtig, einen qualifizierten Facharzt zu finden, auf dessen berufliche und soziale Kompetenz im Umgang mit dem Patienten man vertrauen kann. Die Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) stehen für hohe Qualität, laufende Aus- und Weiterbildung und umfassende Aufklärung im offenen Dialog mit dem Patienten.


Ein Neustart mit einem höheren Selbstwertgefühl ist möglich

Das neue Ich, das den Patienten schließlich aus dem Spiegel entgegen blickt, macht Lust auf mehr: auf soziale Interaktion und die aktive Teilnahme am Alltag, aus dem sich viele adipöse Menschen aus Scham und mangelnder Barrierefreiheit oft mehr und mehr zurück ziehen, Lust auf körperliche Betätigung und das bewusste Genießen jeder Mahlzeit durch ein gesundes Essverhalten – es macht Lust aufs Leben.

Die durch Bariatrische und Postbariatrische Chirurgie erzielten Erfolge machen aus dem Patienten einen völlig neuen Menschen. Neben der ästhetischen Dimension sind auch die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit ein zentraler Aspekt. Adipositas bedingte Krankheiten, wie Diabetes bei fettleibigen Patienten, werden nachweislich reduziert, die Blutwerte verbessern sich und die Inzidenz von Herzinfarkt und Schlaganfall sinkt.

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Im Rahmen der 22. Jahrestagung der European Association of Plastic Surgeons (EURAPS) vom 2.-4.06.2011 in Mykonos (Griechenland) wurde o. Univ.-Prof. Dr. Manfred Frey, seit 1996 Leiter der Klinischen Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie an der Universitätsklinik für Chirurgie der Medizinischen Universität Wien am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien zum Secretary General von 2011 bis 2014 nominiert.

Die EURAPS wurde 1989 in Paris gegründet mit dem Ziel die herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der europäischen plastischen Chirurgie zu kommunizieren, die besten wissenschaftlichen Arbeiten in einem jährlichen Forum vorzustellen, Forschungsvorhaben zu unterstützen und zu fördern, verschiedene Lehrmethoden zu koordinieren und die Einheit der plastischen Chirurgie, die auch die ästhetische und rekonstruktive Chirurgie umfasst, durch die Darstellung der verschiedenen Aspekte zu bewahren.

Durch ein strenges Auswahlverfahren werden lediglich ein Viertel der eingereichten wissenschaftlichen Beiträge zu den Unterthemen allgemeine plastische Chirurgie, Mikrochirurgie, Brustchirurgie, Cranio-faciale Chirurgie, Hand- und Nervenchirurgie, sowie ästhetische Chirurgie zur Präsentation zugelassen. Dadurch hat sich diese europäische Vereinigung im Bereich der plastischen Chirurgie weltweit zur wissenschaftlich bestprofilierten positionieren können. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Schwestervereinigung AAPS (American Association of Plastic Surgeons).

Derzeit besteht die EURAPS aus 162 aktiven Mitgliedern aus 18 europäischen Ländern und 16 korrespondierenden außereuropäischen Mitgliedern, die von einem Komitee aufgrund von Lebenslauf, Publikation und Präsentation während eines EURAPS Meetings ausgewählt wurden. Weitere Informationen zur EURAPS finden Sie auf der Website: www.euraps.org

Manfred Frey, geb. 1950 in Linz, internationaler Spezialist insbesondere in den Bereichen Muskeltransplantation, Nervenregeneration, funktionale Elektrostimulation, quantitative Bewegungsstörungen im Gesicht, Brustrekonstruktion, Brustverkleinerung, ist nach Moshe Kon (Niederlande) zum 5. Secretary General bestimmt worden und in seiner Funktion maßgeblich mit der Planung, Organisation und Durchführung der jährlichen Veranstaltungen der EURAPS betraut.

Rückfragehinweis: Fischill PR Kochgasse 4, 1080 Wien Tel.: 01/ 408 68 24 – 0 Email:  office@fischill.at Web:   www.fischill.at

Die französische Regierung hat Anfang April Behandlungen zur Auflösung von Fett in Form von Einspritzungen (Fett Weg Spritze) bzw. die Anwendung von Geräten zur äußeren Anwendung (Ultraschall, Laser, Infrarot, Radiofrequenz) verboten, da diese im Verdacht stehen, zu massiven Gesundheitsschäden zu führen. Die Standesvertretung der Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgen in Österreich (ÖGPÄRC) empfiehlt, auf die Anwendung von Fett Weg Spritze und von Lipolyse Geräten zu verzichten, bis genauere wissenschaftliche Daten vorliegen.

Der Traum vom perfekten Körper begleitet den Menschen nicht erst seit der griechischen Antike. Heute sind ästhetische Operationen in aller Munde ebenso wie die Risiken, die damit verbunden sind. Da so manchem Patienten der Mut zu einem chirurgischen Eingriff fehlt, erfreuen sich sogenannte sanfte Methoden zunehmender Beliebtheit. Dies trifft auch auf den Bereich der Körperformung zu, wo Anwendungen wie die Fett-Weg-Spritze, die Carboxy- oder Mesotherapie oder der Transcutane Laser optimale und vor allem sichere Ergebnisse versprechen. Eine neue Umfrage der französischen Gesundheitsbehörde bei unterschiedlichen diese Methoden anwendenden ärztlichen Fachgruppen und Patientenorganisationen spricht jedoch eine ganz andere Sprache: Anwendungen der Lipolyse stehen unter dem schweren Verdacht, massiv gesundheitsgefährdend zu sein. Aus diesem Grund wurden sie Anfang April 2011 von der französischen Regierung verboten.

Unsanft und gefährlich
In Österreich beobachten die Experten der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) die Entwicklungen in Frankreich genau. Univ.-Doz. Dr. Helmut Hoflehner, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, Präsident der ÖGPÄRC und stellvertretender Leiter der Schwarzl Klinik dazu: “Wir sind naturgemäß sehr hellhörig, wenn von derart glaubwürdiger Seite eine Warnung bzw. ein Verbot ausgesprochen wird. Zum Wohl unserer Patienten empfehlen wir derzeit, auf alle Anwendungen zur Auflösung von Fett zu verzichten und auch Patienten mit einem entsprechenden Wunsch über die Risiken der Lipolyse aufzuklären, bis hierzu weitere wissenschaftliche Daten vorliegen. In den Bereich der Lipolyse fallen sowohl die Einspritzung von Lösungen wie die sogenannte Fett-Weg-Spritze, als auch die äußere Anwendung zur Einschmelzung von Fett wie es bei der Verwendung von Ultraschallgeräten, Lasern, Infrarot- und Radiofrequenzgeräten der Fall ist.“

Schwere Gesundheitsschäden
Dr. Walther Jungwirth, Vorstandsmitglied und Qualitätsbeauftragter der ÖGRÄRC: „Einerseits gibt es noch keine Studien über den Nachweis, dass diese Methoden effizient sind, andererseits ist unklar, ob und wie das aufgelöste Fett abtransportiert wird. Das Verbot der französischen Regierung stützt sich auf gehäufte Komplikationen, welche von verschiedenen ärztlichen Fachrichtungen und Patientenorganisationen berichtet werden."
Doz. Hoflehner erläutert: „Bis neue Erkenntnisse vorliegen, empfehlen wir für die Körperformung die Fettabsaugung als Mittel der Wahl. Die Fettabsaugung ist eine seit Jahrzehnten angewendete und sichere Methode.“

Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist die standespolitische Vertretung der Fachärzte für Plastische Chirurgie. Alle ordentlichen Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie haben eine spezielle sechsjährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und sind daher seriöse Ansprechpartner auf dem Gebiet der plastischen Chirurgie.

Hotline der Gesellschaft:
Tel.: 0820 820 600
Website der Gesellschaft:
www.plastischechirurgie.org

Kasten:
Das Verbot der französischen Regierung bezieht sich auf folgende Techniken im Bereich der ästhetischen Lipolyse, da sie als akut gesundheitsgefährdend eingestuft werden:
• Lipolyse bei der Injektionen mit hypo-osmolaren Lösungen zum Einsatz kommen
• Lipolyse bei der Injektionen mit lipolytische, Lösungen verwendet werden („Fett Weg Spritze“)
• Lipolyse bei der Injektionen mit mesotherapeutischen Mischungen vorgenommen werden
• Lipolyse mit Hilfe der Carboxytherapie
• Lipolyse durch transcutanen Laser ohne Absaugung

Weiters verboten wurden alle Techniken, bei denen die Anwendung über die Oberfläche des Körpers erfolgt (z.B. Ultraschall, Infrarot etc.), da sie in Verdacht stehen, schwerwiegende Gesundheitsschäden zu evozieren.

 

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Die Französische Regierung setzt das Verbot von Behandlungen zur Auflösung von Fett in Form von Einspritzungen (Fett Weg Spritze) bzw. die Anwendung von Geräten zur äußeren Anwendung (Ultraschall, Laser, Infrarot, Radiofrequenz) aus, und will den Sachverhalt neu überprüfen. Die Plastischen Chirurgen in Österreich bleiben zum Schutz der Patienten bei der Empfehlung, das Vorliegen wissenschaftlicher Studien abzuwarten.

Das oberste französische Verwaltungsgericht hat das Verbot der Lipolyse ausgesetzt, da Zweifel an der durch diese verursachten schweren Gesundheitsgefährdung aufgetreten sind. Die Richter lassen nun prüfen, ob wirklich von einer schwerwiegenden Gesundheitsgefährdung gesprochen werden kann. 23 bekannte und dokumentierte Fälle waren Anlass für das Verbot. Die Richter rechnen mit einem Abschluss des Verfahrens innerhalb von 18 Monaten.


Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist die standespolitische Vertretung der Fachärzte für Plastische Chirurgie. Alle ordentlichen Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie haben eine spezielle sechsjährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und sind daher seriöse Ansprechpartner auf dem Gebiet der plastischen Chirurgie.

Hotline der Gesellschaft für unzufriedene Patienten nach ästhetischen Eingriffen:
Tel.: 0820 820 600
Website der Gesellschaft:
www.plastischechirurgie.org

 

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Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) begrüßt die Pläne des Österreichischen Gesundheitsministers Alois Stöger, eine gesetzliche Regelung für Schönheitschirurgie einzuführen. Plastisch-ästhetische Eingriffe sollten nur von Experten mit der entsprechenden Ausbildung durchgeführt werden. Die Fachärzte für Plastische Chirurgie sind hier kompetente Ansprechpartner.

In Österreich ist die Bezeichnung „Schönheitschirurgie“ nicht geschützt. Jeder Arzt ist per Gesetz dazu legitimiert, derartige Eingriffe vorzunehmen, auch wenn er nicht über die entsprechende Ausbildung verfügt. Univ.Doz.Dr. Helmut Hoflehner, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) und stv. Leiter der Schwarzl Klinik meint dazu: „Wir begrüßen die Absicht des Gesundheitsministers gesetzliche Regelungen für Schönheitsoperationen einzuführen. Es handelt sich bei diesen Operationen in sehr vielen Fällen um medizinische Eingriffe, die immer mit Risiken wie Wundheilungsstörungen, Narbenbildung oder Komplikationen im Zuge der Narkose verbunden sind. Daher sollten nur Experten berechtigt sein, Operationen dieser Art durchzuführen. Das sind auf Grund ihrer Ausbildung Fachärzte für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, oder andere Fachärzte mit der entsprechenden Spezialisierung. Ein Bespiel dafür ist, wenn ein Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenkunde eine Nasenkorrektur vornimmt. Entsprechende Regelungen, die sich bewährt haben, gibt es beispielsweise bereits in Dänemark und Frankreich“. Auch sogenannte sanfte Eingriffe wie beispielsweise die Applikation von Botox oder diverse Laserbehandlungen sind nicht frei von Nebenwirkungen und sollten daher nur von Experten durchgeführt werden. Auch hier ortet die ÖGPÄRC durch die ungenaue gesetzliche Regelung Gefahren für Patienten und Patientinnen.

Verunsicherung von Patientinnen und Patienten
Die ÖGPÄRC hat den Schutz und die Aufklärung von Patienten zu ihren Kernanliegen gemacht und daher eine Fülle von Projekten konzipiert und umgesetzt. Beispiele dafür sind das Serviceprojekt, das speziell für verunsicherte Patienten designt wurde, die Erstellung von Guidelines zur Sicherung von Qualitätsstandards in der Plastischen Chirurgie und nun auch die Initiierung von Europäischen Qualitätsnormen, die 2013 fertig gestellt werden sollen. Doz. Hoflehner dazu: „Für uns sind Qualität und Patientensicherheit nicht nur Schlagworte. Unsere Projekte belegen das. Wir beführworten und betreiben auch aktiv die Aufklärung der Patienten. Leider sind in den Medien aber sehr oft missverständliche Informationen zu finden. Erst kürzlich wurde ein Buch präsentiert, in dem ohne wissenschaftlich fundierte Quellenangaben Horrorzahlen über Komplikationsraten verbreitet werden, die so nicht stimmen. Die Ergebnisse unserer Projekte und auch die internationale Fachliteratur belegen, dass 90 bis 95 Prozent aller Patienten nach ästhetischen Eingriffen zufrieden sind. Das Buch wirft den Ärzten, die ästhetische Eingriffe vornehmen auch pauschal vor, Zahlen und Verträge zu fälschen. Das ist unseriös und trägt nicht dazu bei, die Qualität zu verbessern sondern führt vielmehr zur Verunsicherung der Patienten.“

Serviceprojekt für verunsicherte Patienten nach ästhetischen Eingriffen
Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie bietet verunsicherten Patienten nach bereits erfolgten ästhetischen Eingriffen die Möglichkeit, auf unkomplizierte Art und Weise kostenlos eine kompetente, fachliche Meinung einzuholen. Patienten, welche diese Hilfe in Anspruch nehmen wollen, können sich unter der Hotline Nummer 0820 820 600 anmelden, ein Antragsformular wird anschließend zugeschickt.

Die Hotline gibt es seit acht Jahren. Pro Jahr rufen ca. 70 Patienten bei der Servicehotline an, ca. 24 Patienten nehmen eine Beratung in Anspruch. Hochgerechnet auf die geschätzten 40.000 ästhetischen Eingriffe pro Jahr in Österreich bedeutet dies einen Prozentsatz von 0,06 % an unzufriedenen Patienten. Man kann daher von einem sehr hohen Standard im Bereich der Ästhetischen Chirurgie in Österreich ausgehen. Trotzdem ist die ÖGPÄRC durch Maßnahmen der Qualitätssicherung bemüht die Zahl an unzufriedenen Patienten weiter zu reduzieren.

Die ÖGPÄRC
Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) ist die standespolitische Vertretung der Fachärzte für Plastische Chirurgie in Österreich. Alle ordentlichen Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie haben eine spezielle sechsjährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und sind daher seriöse Ansprechpartner auf dem Gebiet der plastischen Chirurgie.

Website der Gesellschaft: www.plastischechirurgie.org


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Anfang Oktober hat die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) den Oberösterreicher Prim. Dr. Thomas Hintringer zu ihrem Präsidenten gewählt. Ärztliche Ethik, Patientensicherheit und interdisziplinäre Zusammenarbeit werden im Zentrum seiner Tätigkeit stehen.

„Die Plastische Chirurgie fasziniert mich seit meinem Studium. Gerade in diesem Fach sind auf Basis des breiten fachlichen Wissens Kreativität und neue Ideen gefragt, um innovative Lösungen für medizinische Fragestellungen zu finden und damit die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das erfüllt mich, schließlich ist Operieren das, was ich gelernt habe, um Menschen helfen zu können.“ sagt Primarius Dr. Thomas Hintringer. Nach dem Studium der Medizin in Innsbruck absolvierte der heute 53-Jährige seine Facharztausbildung am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien und im Zentrum für Schwerbrandverletzte im Krankenhaus am Urban in Berlin. Mehrfache Auslandsaufenthalte zum Beispiel am Institute for Plastic & Reconstructive Surgery in Miami, USA, runden diese Ausbildung ab. Nach dreizehn Jahren als Oberarzt und Abteilungsleiterstellvertreter an der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz wurde der leidenschaftliche Plastische Chirurg schließlich zu ihrem Leiter berufen. Diese Stelle füllt er nun seit 2006 mit großer Freude und vollem Engagement aus. Prim. Hintringer dazu: „Die Barmherzigen Schwestern - heute ein Teil der Vinzenzholding- haben immer schon einen guten Weitblick gehabt und in die Zukunft investiert. Die Plastische Chirurgie hat bei uns einen wesentlichen Platz in der Patientenversorgung und ist stark interdisziplinär orientiert. So ist es mir möglich, meine Visionen umzusetzen.“ Da neben der Begeisterung für das Fach auch die standespolitische Arbeit zu seinen Interessen zählt, ist Prim. Hintringer zusätzlich zu seinem Engagement in der ÖGPÄRC auch Mitglied in verschiedenen internationalen Fachgesellschaften.

Ärztliche Ethik in der Ästhetik
Standespolitische Arbeit über den Tellerrand hinaus ist Prim. Hintringer in Zeiten, in denen ästhetische Eingriffe ein gesellschaftlicher Dauerbrenner sind, wichtig, da er gerade im ästhetischen Bereich besonderen Handlungsbedarf ortet. Er meint: „In der ästhetischen Chirurgie wird es vermutlich immer mehr Menschen geben, die ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden verbessern möchten. Wir müssen dieses verbesserte Wohlbefinden aber auch erreichen. Daher begrüßen wir Fachärzte für Plastische Chirurgie die Bestrebungen des Gesundheitsministeriums strengere und klarere Regelungen für ästhetische Eingriffe einzuführen. Neben solider Ausbildung im Bereich der Rekonstruktiven Chirurgie, fachlichem Wissen, operativem Know-How und einer gewissen Kreativität ist vor allem ethisches Handeln im Sinne unseres Patienten Voraussetzung. Die Etablierung eines Ethikkodex und die Implementierung von Qualitätsstandards für ästhetische Eingriffe auf nationaler und internationaler Ebene sind deshalb zentrale Punkte meiner Amtsperiode.“

Interdisziplinarität ist eine Stärke der Plastischen Chirurgie
Auch fächerübergreifende Zusammenarbeit ist dem erfahrenen Chirurgen ein Anliegen. Er führt aus: “Interdisziplinarität ist eine der Stärken der plastischen Chirurgie, die sich ja in fast allen Körperregionen bewegt. Durch die zunehmende Spezialisierung der Medizin wird das übergreifende Wissen der Plastischen Chirurgen für die anderen Fächer immer wichtiger. Ich sehe die Zukunft der Plastischen Chirurgie als Anbieter ganz spezieller chirurgischer Leistungen in einem breiten Umfeld gemeinsam mit fast allen anderen Fachrichtungen. Das gewährleistet eine ganzheitliche Betreuung der Patienten und gilt für den rekonstruktiven genauso so wie für den ästhetischen Bereich.“ Diese Erweiterung des Berufsbildes sieht Prim. Hintringer als Chance an, sein Fach zum Wohl des Patienten zukünftig noch breiter zu verankern.

 

Über die ÖGPÄRC
Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist die offizielle standespolitische Vertretung der FachärztInnen für Plastische Chirurgie. Jeder Facharzt und jede Fachärztin für Plastische Chirurgie unterzieht sich nach seinem Medizinstudium einer sechsjährigen Ausbildung an einer vom Gesundheitsministerium definierten und zugelassenen Ausbildungsstätte. Aufgrund des extrem breiten Spektrums ist es eine Notwendigkeit und Verpflichtung spezielle Techniken (wie z.B. Hauttransplantationen, Mikrochirurgie) zur Durchführung verschiedenster Eingriffe zu erlernen. Neben dem medizinisch technischen Know-how müssen die Plastischen Chirurginnen und Chirurgen auch über gezieltes psychologisches Einfühlungsvermögen verfügen.

Homepage: www.plastischechirurgie.org
ÖGPÄRC Patienten-Hotline: 0820 820 600.


Nähere Informationen, Interviewanfragen und Fotowünsche:

ÖGPÄRC-Pressestelle:
Fischill PR,
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Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) ruft einen für die Mitglieder verpflichtenden Ethik-Kodex ins Leben. Dieser soll im Interesse der Patienten und Patientinnen das Verhalten der Fachärzte in den Medien bzw. in Werbung, PR und Marketing regeln. Das Ziel ist es, irreführende Informationen zu vermeiden.

Das Fach der Plastischen Chirurgie - und hier vor allem der Bereich der Ästhetischen Chirurgie – ist in den vergangenen Jahren zunehmend ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt. Im Bereich der Berichterstattung über ästhetische Eingriffe führte diese Entwicklung auch zu einer Zunahme der medialen Präsenz von Plastischen Chirurgen und der diversen Behandlungsmethoden. Prim. Dr. Thomas Hintringer, Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz und Präsident der ÖGPÄRC: „Die ÖGPÄRC begrüßt fachlich korrekte und seriöse Berichterstattung über Ästhetische Chirurgie, da diese Medienberichte aufklärend wirken und Patienten häufig als Orientierungshilfe dienen. Dabei dürfen aber nie die Würde der Patienten und Patientinnen verletzt oder zweifelhafte Behandlungs- oder Operationsindikationen beworben werden. Das schadet unseren Patienten und Patientinnen und nicht zuletzt auch dem Ansehen unseres Faches.“

Schutz des Patienten im Fokus
Zum Missfallen der Gesellschaft kam es in der Vergangenheit jedoch immer wieder zu Auswüchsen wie der medialen Verlosung von Schönheits-OPs, Doku-Soaps, reißerischen Berichten über ästhetische Eingriffe oder falschen und irreführenden Aussagen über diverse Eingriffe. Um sich von diesem Missstand zu distanzieren bzw. diesen einzudämmen, hat die ÖGPÄRC nun aus freiem Antrieb einen Ethik-Kodex erstellt. Frau Dr. Elisabeth Zanon, niedergelassene Fachärztin für Plastische Chirurgie, Vorstandsmitglied der ÖGPÄRC und Mitherausgeberin des Ethik-Kodex, zur Motivation diesen Kodex zu erstellen: “Wir Plastischen Chirurgen und Chirurginnen sehen uns als seriöse Mediziner, die die Wiederherstellung der Gesundheit unserer Patienten und PatientInnen im Sinn der Grundregeln der WHO als ihre Aufgabe betrachten. Das bedeutet, dass es die Kernaufgabe eines Arztes ist, das physische, psychische und soziale Wohlbefinden des Patienten oder der Patientin wiederherzustellen. Um unsere Patienten und Patientinnen zu schützen und die Einhaltung unserer Ansprüche an ethisches Handeln sicherzustellen, haben wir nun einen Ethik-Kodex erarbeitet, der für unsere Mitglieder verpflichtend ist. Damit sollen falsche, täuschende und irreführende Aussagen und Verhaltensweisen in Werbung, PR und Marketing unterbunden werden.“

Ja! zu seriöser Information
Der Ethik-Kodex regelt das Verhalten der Mitglieder der ÖGPÄRC im Bereich von Werbung, PR und Marketing und muss von allen Fachärzten der Gesellschaft unterzeichnet und eingehalten werden. Zuwiderhandeln wird sanktioniert und hat im schlimmsten Fall den Ausschluss aus der Gesellschaft zur Folge.


Konkret untersagt die Vereinbarung:

• irreführende Werbung und die Verwendung von geschönten oder retuschierten Bildern in Infomaterial, die unrealistische Vorstellungen generieren,
• das Beschönigen der Nebenwirkungen von Eingriffen,
• marktschreierische Äußerungen,
• das Anbieten von nichtkostendeckenden Leistungen oder Sonderangeboten,
• das Versteigern oder Verlosen von Schönheits OPs,
• das Abhalten von Veranstaltungen wie „Botox-Parties“ außerhalb dafür eingerichteter und legaler Eingriffsräume,
• das Auflegen von Gutscheinen für ästhetische Eingriffe und
• das Bewerben von Schönheits-OPs oder ästhetischen Behandlungen als Geschenk.

Der Ethik Kodex ist seit Anfang Oktober in Kraft und kann auch auf der Website der Gesellschaft unter www.plastischechirurgie.org eingesehen bzw. heruntergeladen werden.


Über die ÖGPÄRC
Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist die offizielle standespolitische Vertretung der FachärztInnen für Plastische Chirurgie. Jeder Facharzt und jede Fachärztin für Plastische Chirurgie unterzieht sich nach seinem/ihrem Medizinstudium einer sechsjährigen Ausbildung an einer vom Gesundheitsministerium definierten und zugelassenen Ausbildungsstätte. Aufgrund des extrem breiten Spektrums ist es eine Notwendigkeit und Verpflichtung spezielle Techniken (wie z.B. Hauttransplantationen, Mikrochirurgie) zur Durchführung verschiedenster Eingriffe zu erlernen. Neben dem medizinisch technischen Know-how müssen die Plastischen Chirurginnen und Chirurgen auch über gezieltes psychologisches Einfühlungsvermögen verfügen.

Homepage: www.plastischechirurgie.org
ÖGPÄRC Patienten-Hotline: 0820 820 600.

 

Nähere Informationen, Interviewanfragen und Fotowünsche:

ÖGPÄRC-Pressestelle:
Fischill PR
,
Kochgasse 4, 1080 Wien
Tel. 01/408 68 24-15,
office@fischill.at, www.fischill.at

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) begrüßt das Vorhaben des Österreichischen Gesundheitsministers Alois Stöger gesetzliche Regelungen einzuführen, um die Sicherheit der Patienten und die Qualität der Eingriffe zu erhöhen. Darüber hinaus weist die ÖGPÄRC auf die Notwendigkeit hin, eine seriöse Diskussion zu diesem Thema zu führen, um eine zielgenaue Regelung zum Wohl der Patienten zu erreichen.

In einem Interview im Magazin News hat der Österreichischen Gesundheitsminister Alois Stöger angekündigt, gesetzliche Regelungen für ästhetische Eingriffe einzuführen. Ziel des neuen Gesetzes ist es, die Sicherheit der Patienten und die Qualität der Eingriffe zu erhöhen. Prim.Dr. Thomas Hintringer, Präsident der ÖGPÄRC und Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz, meint zu BM Stögers Vorhaben: „Patientensicherheit und Qualitätssicherung sind der ÖGPÄRC bereits seit Jahren ein großes Anliegen. Das beweist auch eine Vielzahl von Projekten, die wir in diesem Bereich ins Leben gerufen haben. Beispiele dafür sind die Einrichtung der Hotline für verunsicherte Patienten, die Guidelines für ästhetische Eingriffe oder unser jüngstes Projekt, der Ethik-Kodex der Gesellschaft. Eine gesetzliche Regelung, die dazu führt, dass die Sicherheit der Patienten erhöht und die Qualität der angebotenen Leistung garantiert wird, unterstützt unsere Bemühungen und wird daher von uns begrüßt.“

Seriöse Diskussion nötig
Dennoch hält die ÖGPÄRC eine seriöse und umfassende Diskussion der Inhalte der neuen Regelungen für unbedingt nötig, damit das Gesetz punktgenau dort ansetzen kann, wo derzeit Unschärfen oder Lücken bestehen. Prim Hintringer erläutert:“ Eine fundierte und offene Auseinandersetzung mit den Inhalten des geplanten Gesetztes scheint uns Plastischen Chirurgen äußerst notwendig zu sein, damit das Ziel den Patienten zu schützen auch wirklich erreicht werden kann. Es wäre zum Nachteil der Betroffenen, wenn sinnvolle und hilfreiche Operationen nicht mehr durchgeführt werden könnten, weil das Gesetz sie verbietet. Als Fachärzte für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie sind wir gerne bereit uns hier konstruktiv einzubringen.“

Auf einer Linie
Die meisten der von BM Alois Stöger in News genannten Eckpunkte des neuen Gesetzes werden ohnehin bereits von den Mitgliedern der Gesellschaft freiwillig eingehalten. Prim. Hintringer dazu: „In vielen Punkten sind wir auf einer Linie mit den Vorschlägen BM Stögers und setzen diese bereits seit Jahren freiwillig um. Der Schutz von Minderjährigen ist für uns zum Beispiel kein Schlagwort: die Mitglieder der Gesellschaft haben sich darauf geeinigt, keine Personen unter 18 Jahren zu operieren, da der menschliche Körper noch nicht ausgewachsen ist und sich noch verändert. Ausgenommen davon sind natürlich Missbildungen des Körpers, die Kinder oder Jugendliche entstellen oder zur Zielscheibe von Ausgrenzung machen.“ Auch die Etablierung des neuen Ethik-Kodex, der verpflichtend für alle Mitglieder der Gesellschaft gilt und Werbung und Gewinnspiele verbietet, deckt sich mit den Inhalten des geplanten Gesetzestextes. Mit Interesse erwartet die Gesellschaft die Regelungen, die den Schutz der Berufsbezeichnung betreffen. Der Präsident der ÖGPÄRC dazu: „Das entscheidende Kriterium, ästhetische Eingriffe vornehmen und auch die entsprechende Berufsbezeichnung tragen zu dürfen, kann nur eine fundierte Facharztausbildung sein. Die fundierte Ausbildung festzuschreiben, bedeutet einen wesentlichen Schritt im Bereich der Qualitätssicherung.“

Über die ÖGPÄRC
Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist die offizielle standespolitische Vertretung der FachärztInnen für Plastische Chirurgie. Jeder Facharzt und jede Fachärztin für Plastische Chirurgie unterzieht sich nach seinem Medizinstudium einer sechsjährigen Ausbildung an einer vom Gesundheitsministerium definierten und zugelassenen Ausbildungsstätte. Aufgrund des extrem breiten Spektrums ist es eine Notwendigkeit und Verpflichtung spezielle Techniken (wie z.B. Hauttransplantationen, Mikrochirurgie) zur Durchführung verschiedenster Eingriffe zu erlernen. Neben dem medizinisch technischen Know-how müssen die Plastischen Chirurginnen und Chirurgen auch über gezieltes psychologisches Einfühlungsvermögen verfügen.


Homepage der ÖGPÄRC: www.plastischechirurgie.org
Download der Guidelines für ästhetische Eingriffe und des Ethik-Kodex der ÖGPÄRC: www.plastischechirurgie.org
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Zerstörte oder geschädigte Nerven in den Extremitäten können zu Funktionsstörungen bis hin zur Lähmung führen. An den Österreichischen Spezialzentren für Nervenchirurgie führen Plastische Chirurgen Nervenrekonstruktionen durch und erzielen dabei beste Ergebnisse bis hin zur vollständigen Wiederherstellung der Funktion.

Hoher Zeitdruck
Koordinierte und flüssige Bewegung wird erst durch ein komplexes Zusammenspiel von Muskeln und Nerven möglich. Sind Muskeln oder Nerven geschädigt, kann dies zu Funktionsstörungen führen, die für die Betroffenen häufig dramatisch sind. Gerade Schädigungen der Nerven sind heikel, da Nerven sehr sensibel sind und nur innerhalb eines kurzen Zeitfensters von maximal 6 Monaten effizient therapiert werden können. Verliert der Nerv seine Funktion, können Gefühlsstörungen oder –ausfälle, taube Areale, Muskelschwächen oder Lähmungen die Folge sein. Im schlimmsten Fall degeneriert der Muskel mangels Stimulation und wird unwiederbringlich abgebaut. Um verletzte Nerven optimal behandeln zu können, wurden in Österreich Spezialzentren für Nervenchirurgie eingerichtet. Hier arbeiten ExpertInnen, meist FachärztInnen für Plastische Chirurgie, die sich auf Mikro- und Nervenchirurgie spezialisiert haben, mit ihren Teams an der Rekonstruktion von Nerven.

Optimale Versorgung in Spezialzentren
Univ.Doz.Dr. Werner Girsch, Facharzt für Plastische Chirurgie mit Schwerpunkt Nervenchirurgie und Leiter der Handambulanz am Orthopädischen Spital Speising in Wien empfiehlt Menschen mit Nervenverletzungen an den Extremitäten, sich unbedingt rechtzeitig an eines dieser Spezialzentren zu wenden. Er meint: „Wir stehen hier unter großem Zeitdruck: Die Phase in der substanzielle Verbesserungen erreicht werden können, beträgt maximal eine halbes Jahr nach der Verletzung. Wenn sich in den ersten 3 Monaten nach der Erstversorgung keine deutliche Wiederherstellung der Fähigkeiten zeigt, muss mit der Nervenrekonstruktion oder der Rehabilitation begonnen werden, sonst läuft der Patient Gefahr, die Funktion der betroffenen Körperregion zu verlieren. Zum Glück stehen uns heute ausgezeichnete Diagnoseverfahren und Therapiemethoden zur Verfügung, so dass wir in den meisten Fällen sehr gute und vor allem für den Patienten essenzielle Ergebnisse im Bereich der Wiederherstellung der Nervenfunktion erreichen können.“ Die Behandlung von Nervenschäden erfolgt immer in drei Schritten: zuerst wird die Diagnose erstellt, dann eine maßgeschneiderte Therapie entwickelt und schließlich größter Wert auf die Nachsorge gelegt.

Klare Diagnose nötig
Nervenspezialist Girsch betont: „Der erste Schritt ist immer das Erstellen einer klaren Diagnose. Neben modernen Verfahren wie der Elektromyografie bei der die elektrischen Aktivitäten des Muskels bzw. die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen werden, ist vor allem die Verlaufsbeobachtung durch den Arzt wichtig, um Veränderungen dokumentieren zu können. Die Frage lautet immer, ob es zur spontanen Erholung der Nerven und Muskeln kommt, oder ob man eingreifen muss.“ Wurde die Diagnose gestellt, kann die entsprechende Therapie begonnen werden. Girsch dazu: „Manchmal genügt es den Nerv zu lösen, in anderen Fällen muss man auf ein körpereigenes Transplantat, meist ein Nerv aus dem Bereich des Unterschenkels zurückgreifen. Die Funktion des Bereichs im Unterschenkel aus dem der Nerv entnommen wurde, kann durch gezieltes Training kompensiert werden. Das erfordert natürlich therapeutischen Einsatz, ist aber beispielsweise im Vergleich zu einem Funktionsverlust der Hand das geringere Übel. Neueste Forschungsergebnisse geben aber Anlass zur Hoffnung, dass es in Zukunft möglich sein wird, aus den Zellen toter Nerven autologe Nerven neu zu züchten.“

Nachsorge wichtig
Nach der Wiederherstellung des Nervs erfolgt über einen längeren Zeitraum gezielte Nachsorge bzw. Rehabilitation. Hier arbeiten ÄrztInnen und TherapeutInnen zusammen, um die passenden Programme auszuarbeiten und durchzuführen. Dabei setzen die ExpertInnen vor allem auf Maßnahmen zur Stimulierung der Muskulatur. Es kommen aber auch Resensibilisierungsprogramme zum Einsatz. Mit ihnen wird die Sensibilität der Nerven trainiert. Oft kann das Gehirn das Wiederkehren der Funktion nicht nutzen, da das entsprechende Areal verlernt hat, die Reize zu erkennen und umzusetzen. Doz. Girsch erklärt: „Heute können SpezialistInnen auf Grund der hohen Standards in der Medizin und ihres Know-Hows Nervenverletzungen sehr gut behandeln. In den meisten Fällen kann die Funktion der betroffenen Areale zu einem hohen Prozentsatz wieder hergestellt werden. Wesentlich ist dabei aber, dass der Patient rechtzeitig die SpezialistIn aufsucht.“

Über die ÖGPÄRC
Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist die offizielle standespolitische Vertretung der FachärztInnen für Plastische Chirurgie. Jeder Facharzt und jede Fachärztin für Plastische Chirurgie unterzieht sich nach seinem Medizinstudium einer sechsjährigen Ausbildung an einer vom Gesundheitsministerium definierten und zugelassenen Ausbildungsstätte. Aufgrund des extrem breiten Spektrums ist es eine Notwendigkeit und Verpflichtung spezielle Techniken (wie z.B. Hauttransplantationen, Mikrochirurgie) zur Durchführung verschiedenster Eingriffe zu erlernen. Neben dem medizinisch technischen Know-how müssen die Plastischen Chirurginnen und Chirurgen auch über gezieltes psychologisches Einfühlungsvermögen verfügen.

Homepage der ÖGPÄRC: www.plastischechirurgie.org
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Österreichs Plastische Chirurgen verweisen als Reaktion auf den französischen Skandal um mangelhafte Brustimplantate auf das bisher nur von ihnen geführte Implantat-Register. Sie laden alle anderen Facharztgruppen, die Brustimplantate einsetzen, ein, sich am Implantat-Register zu beteiligen. Die Plastischen Chirurgen in Österreich stehen darüber hinaus allen verunsicherten Patientinnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die französischen Gesundheitsbehörden haben aktuell eine spektakuläre Rückholaktion mangelhafter Brustimplantate des französischen Herstellers PIP (Poly Implant Prothese) gestartet. Auch in Österreich könnten Frauen betroffen sein. Die Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) sehen sich als Ansprechpartner für verunsicherte Patientinnen und verweisen auf die Ärzteliste auf der Website ihrer Gesellschaft (www.plastischechirurgie.org) bzw. auf ihre Service-Hotline: 0820 820 600.

Qualitätssicherung durch Implantat-Register
Prim. Dr. Thomas Hintringer, Präsident der ÖGPÄRC und Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz, nimmt zur Lage in Österreich Stellung: „Leider können wir nicht genau sagen, ob und wie viele Frauen in Österreich von den mangelnden Brustimplantaten betroffen sind. Wir Plastischen Chirurgen führen zwar ein Register für Silikonimplantate und in diesem sind keine PIP-Implantate registriert. Da wir aber bisher die einzigen waren, die mit diesem Register gearbeitet haben, können wir nicht sagen, ob nicht Ärzte anderer Fachgruppen derartige Implantate eingesetzt haben.“ Implantate anderer Firmen stehen derzeit nicht in Verdacht mangelhaft oder unsicher zu sein.

Beteiligung anderer Fachgruppen erwünscht
Das Implantat-Register wurde bereits 1996 gegründet und genießt heute international den ausgezeichneten Ruf, federführend zu sein. Prim. Hintringer dazu: „Das Implantat-Register ist mittlerweile ein wichtiges Instrument unserer Qualitätssicherung. Um diese zu verbessern, laden wir alle anderen Fachgruppen, die Brustimplantate aus Silikon einsetzen, dazu ein, sich ebenfalls am Register zu beteiligen. Dadurch bekämen wir eine perfekte Übersicht, die vor allem in Fällen wie dem aktuellen sehr hilfreich wäre.“ Falls eine Frau, die sich Brustimplantate einsetzten hatte lassen, weiß, dass sie ein PIP-Implantat trägt, empfiehlt Prim. Hintringer: „In diesem Fall sollte sich die Betroffenen sofort mit ihrem Operateur in Verbindung setzen und sich beraten lassen, da PIP-Implantate in Verdacht stehen, eventuell gesundheitliche Schäden auszulösen.“

Über die ÖGPÄRC
Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist die offizielle wissenschaftliche und standespolitische Vertretung der FachärztInnen für Plastische Chirurgie. Jeder Facharzt und jede Fachärztin für Plastische Chirurgie unterzieht sich einer sechsjährigen Ausbildung an einer vom Gesundheitsministerium definierten und zugelassenen Ausbildungsstätte. Aufgrund des extrem breiten Spektrums ist es eine Notwendigkeit und Verpflichtung spezielle Techniken (wie z.B. Hauttransplantationen, Mikrochirurgie) zur Durchführung verschiedenster Eingriffe zu erlernen. Neben dem medizinisch technischen Know-how müssen die plastischen ChirurgInnen auch über gezieltes psychologisches Einfühlungsvermögen verfügen.

Homepage der ÖGPÄRC: www.plastischechirurgie.org
Download der Guidelines für ästhetische Eingriffe und des Ethik-Kodex der ÖGPÄRC: www.plastischechirurgie.org/de/qualit-tssicherung/
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Der Skandal um minderwertige Brustimplantate der Firma Poly Implant Prothese (PIP) hat auch in Österreich zu Verunsicherung unter Patientinnen geführt. Um mehr Klarheit zu schaffen und die wichtigsten Fragen rund um den Umgang mit PIP-Implantaten zu beantworten, empfiehlt die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), folgende Punkte zu beachten:

  • In Österreich sind alle verwendeten Implantate außer PIP und Rofil M (gleiches Produkt unter anderem Namen) Produkten sicher
    Die ÖGPÄRC führt seit 1996 ein Implantatregister für Silikonimplantate. In ihm werden alle Silikonkissen, die implantiert oder explantiert werden, anonym gemeldet. Es werden vor allem die Gründe für einen Implantatwechsel dokumentiert, weil diese unmittelbar mit der Qualität der Implantate in Zusammenhang stehen. Auf Grund der exakten Dokumentation und der hohen Anzahl an Implantaten können Komplikationen rasch und klar festgemacht werden. Die lückenlose Dokumentation belegt, dass mit Ausnahme der PIP Implantate alle in Österreich verwendeten Implantate von höchster Güte sind.
     
  • Bei Zweifel Kontakt mit dem Operateur aufnehmen und Registerpass verlangen
    Die ÖGPÄRC rät verunsicherten Patientinnen, ihren Operateur zu kontaktieren und von ihm die Herkunft der verwendeten Implantate zu erfragen. Im Zuge jeder Brustoperation bei der Implantate eingesetzt werden, sollte auf die Ausstellung eines Registerpasses bestanden werden. Dieser ist ein Gütesiegel, da in ihm der Eingriff inklusive den verwendeten Produkten dokumentiert wird.
     
  • Intakte PIP und Rofil M Implantaten beobachten - Rückoperation nicht sofort nötig
    Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist eine Rückoperation von intakten PIP bzw. Rofil M Implantaten nicht sofort notwendig. Die ÖGPÄRC empfiehlt jedoch, den Zustand der Implantate zu beobachten und regelmäßige Kontrollen durchführen zu lassen. Sollten Risse in den Silikonkissen auftreten oder Substanzen austreten, müssen die Implantate umgehend entfernt werden.
     
  • Zusammenhang zwischen Brustkrebs und PIP bzw. Rofil M Implantaten nicht erwiesen
    Bisher konnte kein Zusammenhang zwischen Brustkrebs und PIP bzw. Rofil M Implantaten hergestellt werden. Selbst in Fällen in denen das Implantat schadhaft war, konnte kein Nachweis für die krebserregende Wirkung der verwendeten Substanzen erbracht werden.


Die FachärztInnen der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) sehen sich als Ansprechpartner für beunruhigte Patienten und beraten Sie gerne.


Homepage der ÖGPÄRC: www.plastischechirurgie.org
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Plastische Chirurgen begrüßen Gesetzesinitiative

Experteninterview mit Prim.Dr. Thomas Hintringer,
Präsident der ÖGPÄRC und Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz
 

Fischill PR: Herr Prim. Hintringer, wie beurteilen Sie als Präsident der ÖGPÄRC den Vorstoß von Bundesminister Alois Stöger, ästhetische Operationen per Gesetz zu regeln?

Prim. Hintringer: Wir begrüßen diese Initiative des Gesundheitsministers, denn nun wird das Thema „Ästhetische Operationen“ endlich seriös, sachlich und umfassend diskutiert werden. Die Details, die bisher bekannt wurden, machen zudem deutlich, dass wir in sehr vielen Punkten eine gemeinsame Linie vertreten. Auch für die ÖGPÄRC stehen ganz klar die Sicherheit der PatientInnen, die Qualität der medizinischen Leistung und der Schutz von Minderjährigen im Vordergrund. Zusammengefasst kann man sagen, dass wir das Gesetz als Chance auf eine Qualitätsoffensive sehen, die auch vom Gesetzgeber mitgetragen wird.


Fischill PR: Wo sehen Sie die Chancen und Risiken des Gesetzesentwurfs?

Prim. Hintringer: Soweit die Inhalte des geplanten Gesetzes bisher bekannt sind, sehe ich ganz klar die Chance auf eine Qualitätssteigerung im Bereich der sogenannten „Schönheits-OPs“. Schließlich soll ja die Befugnis solche Eingriffe durchführen zu dürfen, erstmals an die spezifische Ausbildung und somit an die Qualifikation gekoppelt werden.
Bedauerlich ist, dass durch die Berichterstattung, die in Folge der Ankündigung des Ministers erschienen ist, der Eindruck entsteht, dass bei ästhetischen Eingriffen in Österreich dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet sind. Ich möchte betonen, dass die Mitglieder unserer Gesellschaft ohnehin seit Jahren freiwillig konform zu diesem Gesetzesvorschlag arbeiten. So wurden beispielsweise bereits bisher ästhetische Eingriffe an Jugendlichen nur unter ganz bestimmten, strengen Voraussetzungen vorgenommen.
 

Fischill PR: Wie stehen Sie zur geforderten Abklärung durch eine PsychologIn?

Prim. Hintringer: Ästhetische Eingriffe können keine psychischen Probleme lösen. Jede Plastische ChirurgIn muss daher sicher stellen, dass keine solchen vorliegen. Ansonsten ist das Risiko groß, dass die PatientIn trotz einer gelungenen Operation mit dem Ergebnis unzufrieden ist. Die psychologische Abklärung dient also dem Schutz sowohl der PatientIn als auch der ÄrztIn. Da psychologische Schulung ein Teil der Ausbildung der Fachärzte für Plastische Chirurgie ist, denke ich aber, dass ein verpflichtendes Gespräch beim Psychologen nicht nötig ist. Viele PatientInnen lehnen dieses auch ab, weil sie sich dadurch bevormundet fühlen.
 

Fischill PR: Wie beurteilen Sie die Werbebeschränkung, die der Gesetzesvorschlag vorsieht?

Prim. Hintringer: Wir halten diese Beschränkung für 100 Prozent sinnvoll, da wir jedes marktschreierisches Verhalten ablehnen. Der Vorstand der ÖGPÄRC kann sich nicht mit Aktionen identifizieren, die zu Missverständnissen bei PatientInnen führen oder den Eindruck erwecken, ästhetische Eingriffe seien völlig risikolos. Aus diesem Grund haben wir bereits im Herbst 2011 einen für alle Mitglieder verpflichtenden Ethik-Kodex erstellt. Er sichert das ethische Handeln unserer Gesellschaft und verhindert falsche, täuschende und irreführende Aussagen.

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) vergibt als offizielle standespolitische Vertretung der FachärztInnen für Plastische Chirurgie zum dritten Mal einen Journalistenpreis. Die Einreichfrist ist der 7. September 2012.

Der Preis sieht zwei gleichwertige Dotierungen in der Höhe von je 2.000 Euro vor, jeweils für die Kategorie Print- und Online-Journalismus sowie für die Kategorie Hörfunk- und Fernsehjournalismus.

Qualitätsjournalismus als Orientierungshilfe
Die Berichterstattung in Fach- und Laienmedien dient einem großen Teil der Öffentlichkeit als Orientierungshilfe und unterstützt sie bei der Meinungsbildung. Damit übt sie großen Einfluss auf die Entscheidungen von KonsumentInnen und im Fall der Plastischen Chirurgie auf PatientInnen aus. Während unseriöse oder falsche Informationen irreführend sein können, wirken gut recherchierte und richtige Beiträge aufklärend. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wichtig die Seriosität und die Qualität der Beiträge sind.

Prim. Dr. Thomas Hintringer, Präsident der ÖGPÄRC und Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz, zur Motivation der Gesellschaft, einen Journalistenpreis zu vergeben: „Unser Fach deckt eine sehr große Bandbreite an Eingriffen und Spezialgebieten ab. Patienten wissen oft nicht, mit welchen Anliegen sie sich an uns wenden können bzw. welche Eingriffe überhaupt indiziert, sinnvoll und auch erfolgsversprechend sind. Es ist uns daher äußerst wichtig, dass diese Personen auch niederschwelligen Zugang zu seriöser Information erhalten und sich damit eine realitätskonforme Meinung bilden können. Da wir FachärztInnen für Plastische Chirurgie neben ärztlicher Beratung auch größten Wert auf fachlich richtige Aufklärung legen, schätzen wir qualitativ hochwertige Berichterstattung und wollen Engagement in dieser Richtung fördern und mit einem Preis würdigen.“

ÖGPÄRC Journalistenpreis: Anerkennung für qualitativ hochwertige Beiträge im Bereich der plastischen, ästhetischen und rekonstruktiven Chirurgie
Im Rahmen der 50. Jahrestagung der Gesellschaft, die von 18. bis 20. Oktober in Linz stattfinden wird, wird die ÖGPÄRC daher ihren Journalistenpreis in zwei Kategorien verleihen.

Konkret ist die Prämierung an folgende Kriterien geknüpft:

1.) Medizinisch fachliche Richtigkeit

2.) Publikumswirksamkeit im Sinne von Aufklärung und Verständlichkeit

3.) Aktualität, bezogen auf die neuesten Entwicklungen in der Forschung bzw. Therapie




Die eingereichten Beiträge werden von einer Jury bewertet, die sich aus Experten verschiedener Fachbereiche zusammensetzt:

• Prim.Dr.med. Thomas Hintringer, Präsident der ÖGPÄRC
• Univ.-Doz.Dr.med. Helmut Hoflehner, Vizepräsident der ÖGPÄRC
• Prim.Univ.-Prof.Dr.med.Gerhard Pierer, Vorstandsmitglied der ÖGPÄRC
• Dr.med. Walther Jungwirth, Vorstandsmitglied der ÖGPÄRC
• Univ.-Prof.Dr.med. Stephan Spendel, Vorstandsmitglied der ÖGPÄRC
• Dr.med. Elisabeth Zanon, Vorstandsmitglied der ÖGPÄRC
• Dr. Gerlinde Scheiber, Medizinjournalistin, ORF
• Mag. Michael Krassnitzer, Medizinjournalist, CliniCum

Alle journalistischen Arbeiten aus dem Berichterstattungszeitraum vom 19. August 2011 bis zum 7. September 2012 sollen bis einschließlich 7. September 2012 an unten stehende Adresse gesendet werden. Print-Beiträge können als Word- oder pdf-Datei per e-mail oder auch gedruckt per Post eingereicht werden. Bei AV-Beiträgen bitten wir um CDs bzw. DVDs. Bitte nicht mehr als drei Beiträge pro Person einsenden.


Die Gewinner werden am 19. Oktober 2012 im Rahmen der 50. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ausgezeichnet. Die ÖGPÄRC lädt die Gewinner überdies dazu ein, im nächsten Jahr bei der Vergebung des Journalistenpreises als Mitglied der Jury zu wirken.


Wir bitten um Einreichungen bis einschließlich 7. September 2012 an:

Fischill PR

Kochgasse 4,
1080
Wien
Fax: 01/408 68 24-14

Mail: office@fischill.at

Die Jury freut sich auf Ihre Beiträge!

Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Jeder Facharzt und jede Fachärztin für Plastische Chirurgie unterzieht sich einer 6-jährigen Ausbildung an einer vom Gesundheitsministerium definierten und zugelassenen Ausbildungsstätte. Neben dem medizinisch technischen Know How müssen die plastischen ChirurgInnen auch über gezieltes psychologisches Einfühlungsvermögen verfügen. Das Internetservice der Gesellschaft bietet fundierte medizinische Basisinformation, aktuelle News aus der Plastischen Chirurgie und ein Online-Service für die Arztsuche.

Für Österreichs Plastische Chirurgen steht Qualität an erster Stelle

Experteninterview mit Univ. Doz. Dr. Helmut Hoflehner,
Vizepräsident der ÖGPÄRC und stellvertretender Leiter der Schwarzl Klinik in Laßnitzhöhe

Fischill PR: Herr Dozent Hoflehner, warum spielt der Qualitätsaspekt für die ÖGPÄRC eine vorrangige Rolle im Bereich der Plastischen Chirurgie?

Doz. Hoflehner: Für uns Plastischen Chirurgen und Chirurginnen sind die Sicherheit und der Schutz unserer Patienten und Patientinnen ein besonders wichtiges Anliegen. Die Einhaltung von Qualitätsstandards garantiert diese Patientensicherheit, denn sie führt zu optimalen Ergebnissen. Gleichzeitig ist es auch so, dass qualitativ hochwertige Leistungen eine Art Absicherung für uns Ärzte und Ärztinnen darstellen. Aus diesem Grund begrüßen wir auch das von Bundesminister Stöger initiierte Gesetz, das ästhetische Operationen regelt. Wir erwarten hier eine Qualitätsoffensive, die sich auf alle Facharztgruppen auswirkt.

 

Fischill PR: Was genau definieren Sie als Qualitätssicherung, welche Maßnahmen hat die Gesellschaft bisher gesetzt um dieses Ziel zu verwirklichen?

Doz. Hoflehner: Wie der Name schon sagt, dient die Qualitätssicherung dazu, das Qualitätsniveau im Bereich der Plastischen Chirurgie auf höchste Stufe zu bringen und auch dort zu halten. Die ÖGPÄRC hat dazu verschiedene Maßnahmen ins Leben gerufen, die sich an Ärzte/Ärztinnen und Patienten/Patientinnen richten und unterschiedliche Fragestellungen behandeln. Unsere Service-Hotline, zum Beispiel, richtet sich direkt an verunsicherte Patienten und Patientinnen. Der Ethikkodex wendet sich an die Fachärzte und Fachärztinnen und regelt werbliche Auftritte. Unsere Guidelines und das Implantatregister bieten Patienten/Patientinnen und Ärzten/Ärztinnen gleichermaßen wesentliche Informationen und tragen dazu bei, dass das Versorgungsniveau weiterhin so hoch bleibt. Mit der Erstellung der CEN-Richtlinien arbeiten wir daran, einheitliche, europaweit gültige Standards für ästhetische Eingriffe zu entwickeln und zu implementieren. Auf unserer Website www.plastischechirurgie.org finden Sie zu diesen Themen weiterführende Informationen.

 

Fischill PR: Wie ist es mir als Patientin möglich die Qualität meines Operateurs/meiner Operateurin abzuschätzen?

Doz. Hoflehner: Der Arzt/die Ärztin, die den Eingriff vornimmt, sollte Facharzt/Fachärztin für Plastische Chirurgie oder Facharzt/Fachärztin auf dem Gebiet sein, das den Eingriff betrifft. Eine Nasenkorrektur etwa sollte von einem/r Plastischen Chirurg/in oder einem/r HNO-Facharzt/Fachärztin durchgeführt werden, ein Eingriff im Bereich der Augenlider von dem/r Plastischen Chirurg/in oder dem/r Augenarzt/Augenärztin. Im nächsten Schritt ist es sinnvoll, Erkundigungen über den Arzt/die Ärztin einzuholen in dem man mit ehemaligen Patienten/Patientinnen spricht - 80 % unserer Patienten kommen aufgrund von Weiterempfehlungen. Auch im Internet kann man sich heute sehr gut über ästhetische Eingriffe informieren. Das wohl wichtigste Kriterium ist aber der direkte Kontakt mit dem Arzt/der Ärztin. Das Aufklärungsgespräch dient dazu fachliche Fragen zu klären, aber auch dazu festzustellen, ob die Chemie stimmt. Es ist wichtig, dass man Vertrauen zu seinem/r Operateur/in hat und ihn/sie sympathisch findet. Bei diesem Gespräch ist es wichtig, dass über alle Aspekte des Eingriffs gesprochen wird. Stellen Sie Fragen, dazu ist Ihr/e Chirurg/in da – er/sie sollte sich die Zeit nehmen, geduldig auf Anfragen einzugehen, Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen und Sie zu nichts drängen.

Uniklinik für Plastische Chirurgie in Innsbruck ist seit Ende März 2012 gemäß der Klinik Zertifizierung nach ISO 9001:2008 zertifiziert

Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitungen hat die Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Innsbruck als erste Klinik in Innsbruck und als erste Plastische Chirurgie in Österreich als Gesamtorganisation die Zertifizierung nach ISO 9001:2008 erhalten. Der Prozess wurde von Quality Austria, einem privaten Normierungsinstitut mit Sitz in Wien und Linz, begleitet.

Univ. Prof. Dr. med. Gerhard Pierer, Direktor der Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck meint dazu: „ Wir sind sehr stolz darauf, diese Zertifizierung erreicht zu haben. Mit dieser Zertifizierung, die ja jedes Jahr erneuert werden muss, wird die kontinuierliche Verbesserung aller Prozesse im Bereich des Qualitätsmanagements gewährleistet.“

Seitens des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG/AGES) wurde nach einer Inspektion ein Zertifikat nach dem Gewebesicherheitsgesetz ausgestellt und die Klinik als Entnahmeeinrichtung im Rahmen des nationalen Inspektionsprogramms autorisiert.

Auf Trends reagieren
Die Klinik Zertifizierung nach ISO 9001:2008 ist ein Qualitätszertifikat, das die konsequente Weiterentwicklung von Managementsystemen, die Verbesserung der organisatorischen Infrastruktur, die Prozessoptimierung und die Implementierung von gezielten Schulungsmaßnahmen zum Ziel hat.
Im Fall der Uniklinik für Plastischen Chirurgie in Innsbruck schließt dies zusätzlich ein aktives Risikomanagement ein. Dazu wurde ein aktives Risikomanagement implementiert, Risikomanager ausgebildet und Verantwortlichkeiten beschrieben. Ein klinisches Risikoassessment durch die Firma GRB (Gesellschaft für Risikoberatung) wurde durchgeführt und die erhobenen und beschriebenen Risiken soweit möglich beseitigt oder gemindert. Im November 2011 wurde durch die Fa. GRB ein Zertifikat verliehen.
Zur Unterstützung dieser Prozesse wurde ein Klinikintranet implementiert und zur Verwaltung aller nicht patientenorientierten ein klinikweites umfassendes Dokumentenmanagementsystem DMS (Hyperwave®) eingerichtet. In diesem DMS besteht ein Workflow für ein Fehlermeldesystem im Sinne eines CIRPS (Critical Incident Reporting & Prevention System), die gemeldeten (Beinahe)Fehler werden von den zuständigen Prozessverantwortlichen bearbeitet und die vorgeschlagenen Lösungen im Intranet bekannt gegeben.
Der Verbesserungsprozess umfasst den Umgang mit erkannten Fehlern und Fehlermöglichkeiten, sowie die strukturierte Reaktion auf Verbesserungsvorschläge von Interessenspartnern und Mitarbeitern. Im Rahmen von internen Audits wird wiederkehrend das gesamte Qualitätsmanagementsystem auf Leistung und Tauglichkeit überprüft; Ergebnisse dieser internen Audits fließen ebenso wie die Rückmeldung von Interessenspartnern in die regelmäßige Bewertung des Qualitätsmanagementsystems ein.

Prof. Pierer betont: “Mit dieser Zertifizierung bereiten wir die Uniklinik für Plastische Chirurgie auf zukünftige Trends vor, die eindeutig in Richtung höherer Transparenz nach außen gehen. Die Patienten werden in Zukunft auch an diesen Bereich gesteigerte Ansprüche haben und dies bei der Auswahl einer Einrichtung in ihre Entscheidung einfließen lassen.“

Einladung zur Zertifikatsverleihung als Download.

Wien, 8. Mai 2012. Unter großem Interesse erfolgte kürzlich die Eröffnung des neuen Christian Doppler Labors für die Wiederherstellung von Extremitätenfunktionen durch Univ. Prof. Dr. Wolfgang Schütz, dem Rektor der Medizinischen Universität Wien.

Univ. Prof. Dr. Oskar C. Aszmann von der Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie an der Universitätsklinik für Chirurgie an der Medizinischen Universität Wien im AKH wurde zum Leiter der Einrichtung ernannt.

Schwerpunkt der Forschungsarbeit ist die bionische Rekonstruktion, bei der die Anatomie des Patienten so angepasst wird, dass Hightech Prothesen die Aufgaben der verlorenen Gliedmaßen so gut wie möglich ersetzen können. Intensiv wird derzeit auch an der sogenannten „pattern recognition“ (Mustererkennung) gearbeitet. Ein Computer „lernt“ die Absichten des Prothesenverwenders, so dass Prothesen Bewegungen automatisch ausführen.

„Wir sind die Schnittstelle zwischen Patient und prothetischen Systemen und forschen an weiteren Neuerungen für die bestmögliche Nutzung von mechanischen Hilfsmitteln als Ersatz von Extremitäten“, erklärt Prof. Aszmann.

Christian Doppler Labors werden von der Christian Doppler Forschungsgesellschaft, die die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördert, eingerichtet, um Grundlagenforschung zu Anwendungsfragen aus Unternehmen zu betreiben. Die Labors werden für sieben Jahre an Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen errichtet. Dort arbeiten Forschungsgruppen unter der Leitung von hochqualifizierten WissenschafterInnen an innovativen Lösungen für Forschungsfragen aus Unternehmen.

Rückfragehinweis:
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Der dritte Journalistenpreis der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) wurde im Rahmen der 50. Jahrestagung der Gesellschaft in Linz feierlich verliehen. Im Bereich Hörfunk und TV konnten Mag. Andrea Kager-Schwar vom ORF Steiermark und Frau Zara Auferbauer von vielgesundheit.at die Jury ex aequo überzeugen. Die Gewinnerin im Bereich Print ist Frau Dr. Sonja Reichel von JATROS Dermatologie & Plastische Chirurgie.

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) vergab heuer zum dritten Mal ihren Journalistenpreis. Mit diesem Preis soll auch in Zukunft seriöse, qualitativ hochwertige Berichterstattung über die unterschiedlichen Aspekte des Faches ausgezeichnet werden. Der Preis sieht zwei gleichwertige Dotierungen in der Höhe von je 2.000 Euro vor, jeweils für die Kategorie Print- und Online-Journalismus sowie für die Kategorie Hörfunk- und Fernsehjournalismus. 2012 zeichnete die Jury im Bereich Hörfunk und TV zwei Beiträge ex aequo aus.

Seriöser Journalismus klärt auf
Prim. Dr. Thomas Hintringer, Präsident der ÖGPÄRC und Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz, erläutert die Motivation seiner Gesellschaft, Qualitätsjournalismus auszuzeichnen: „Medienberichterstattung hat großen Einfluss auf die öffentliche Meinung und den Entscheidungsprozess und dient den Medienkonsumenten daher häufig als Orientierungshilfe. Inhaltlich falsche Berichterstattung kann daher hochgradig irreführend wirken. Gerade im Bereich der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie ist seriöse Aufklärung aber wesentlich, geht es doch um die Gesundheit des Patienten. Die ÖGPÄRC vergibt daher einmal im Jahr einen Preis, der qualitativ hochwertige Berichterstattung in ihrem Fachbereich auszeichnet.“
Eine hochkarätige Jury aus sechs Plastischen Chirurgen und zwei Medizinjournalisten entscheidet über die Vergabe des Preises.

Qualität überzeugt
Aus den vielen Einreichungen in diesem Jahr ging im Printbereich ein Artikel, der sich mit einem rekonstruktiven Thema beschäftigte, als Sieger hervor. Der Beitrag mit dem Titel „Hilfe für Madagaskar“ erschien im Magazin JATROS Dermatologie & Plastische Chirurgie (3/2012). Dr. Sonja Reichel berichtete in ihrem Artikel über den humanitären Einsatz von OA Dr. Ingo Plötzeneder, Facharzt für Plastische Chirurgie am LKH Feldkirch und seinem Verein Smile4Madagaskar. Im Bereich Hörfunk und TV entschied sich die Jury für einen TV-Beitrag von Zara Auferbauer und ihrem Team von vielgesundheit.at. Der Film setzt sich mit dem Thema Brustrekonstruktion auseinander. Ex aequo zu diesem Film konnte Frau Mag. Andrea Kager-Schwar vom ORF Steiermark mit der Radiosendung „Zu schön um wahr zu sein“ die Jury für sich gewinnen. In dieser Gesprächsrunde wurden Für und Wider von ästhetischen Eingriffen von einer Expertenrunde abgewogen.
Alle drei Einreichungen überzeugen durch hohe journalistische Qualität, seriöse Recherche und fachliche Richtigkeit.

ÖGPÄRC Journalistenpreis 2013
Auch für das kommende Jahr ist wieder die Vergabe des Journalistenpreises geplant.
Die ÖGPÄRC lädt daher alle Medienvertreter herzlich dazu ein, sich rege an der Ausschreibung zu beteiligen.

Nähere Infos:

Fischill PR


Kochgasse 4,
1080
Wien
01/408 68 24-11

office@fischill.at


Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Jeder Facharzt und jede Fachärztin für Plastische Chirurgie unterzieht sich einer 6-jährigen Ausbildung an einer vom Gesundheitsministerium definierten und zugelassenen Ausbildungsstätte. Neben dem medizinisch technischen Know How müssen die plastischen ChirurgInnen auch über gezieltes psychologisches Einfühlungsvermögen verfügen. Das Internetservice der Gesellschaft bietet fundierte medizinische Basisinformation, aktuelle News aus der Plastischen Chirurgie und ein Online-Service für die Arztsuche.

Presserückfragen Fischill PR Kochgasse 4, 1080 Wien office@fischill.at, www.fischill.at

Die Österreichische Gesellschaft für Chirurgie hat einen neuen Präsidenten: Für 2012/2013 wird o.Univ.Prof. Dr. Manfred Frey der Gesellschaft vorstehen.

Prof. Frey ist Facharzt für Plastische Chirurgie und seit 1996 Ordinarius für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien und Leiter der Klinischen Abteilung für Wiederherstellungs- und Plastische Chirurgie an der Universitätsklinik für Chirurgie am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien.

Von 2005 bis 2007 war Prof. Frey Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie.
Er ist Mitglied und Gründungsmitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften.

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie gratuliert sehr herzlich.

Weiter Infos unter: Infos: www.chirurgie-ges.at

ESPRAS FELLOWSHIP PROGRAM


General consideration


1) The purpose of the ESPRAS fellowship is to provide the fellow with the opportunity to study the art, science and skills of plastic surgery from excellent teachers and mentors.

2) ESPRAS FELLOWSHIP programs are intended for trainees that are in the last year of training or have completed their training within two year of the application in a country that is a member of ESPRAS

3) The applicant must be a citizen of a country that is a member of ESPRAS and the country must have paid their membership dues.

4) The fellowship is for up to three months preferably in an EBOPRAS accredited center in Europe.

5) Each selected fellow will be provided with a stipend of 1000 Euros per month.

6) The application is made electronically to an E-mail address (esprasfellowship@gmail.com) and must be received by June 30, 2013

7) The application must contain:
- a letter of support and an assessment form from the head of the applicants department The assessment form can be downloaded from www.ebopras.org/examination.php
- a structured curriculum vitae
- a list of publications and research performed by the candidate
- a list of meetings and workshops attended and previous visits to other departments.
- contact details.
- The type of fellowship the candidate is applying for (clinical or research).
- the candidate’s preferred unit where they wish to spend their fellowship.
- It is recommended that the candidate provides one more letter of recommendation from a second registered plastic surgeon.

8) Three fellowships are usually awarded per year of which one is for scientific research in the field of plastic surgery. After completion of a structured and transparent application and review process, the three best qualified candidates will be awarded the fellowship by the Fellowship Committee.

9) The fellowship program must commence within the calendar year for which it is awarded

10) The allotted stipend will be given to the fellow in monthly installments. It is dependent on positive feedback from the Head of the Department the fellow is visiting within one month of commencement.

11) After completion of the fellowship the fellow must provide written feedback describing the course of the fellowship, new things learned and give suggestions where it could be improved.

12) The decision of the Fellowship committee is final.

Pressegespräch

4. Oktober 2013, 12 Uhr

Casineum Velden

Am Corso 2

9220 Velden

Neben dem ständig wachsenden Leistungsspektrum der Plastischen Chirurgie gewinnt das ganzheitliche Patienten-Management immer mehr an Bedeutung. Der hochqualifizierte Plastische Chirurg ist längst nicht mehr nur Operateur, sondern ist auch Therapiekoordinator und Case Manager.

Die Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) sind davon überzeugt, dass der schon seit Jahren eingeschlagene und verfolgte Weg der Qualität und Evidenz sowie der ganzheitlichen Betrachtung der Patienten der einzig richtige ist.

Die Einführung eines anonymisierten Silikon-Implantate Registers, der bundesweiten Operationsstatistik und der Beschluss des Bundesgesetzes für Ästhetische Operationen sind einige der Meilensteine, die das Ziel der Gesellschaft, nämlich die Qualität des ärztlichen Handelns auf höchstem Niveau zu halten, widerspiegeln.

Unter dem Credo „Qualität über alles – keine Umwege gehen!“ steht daher auch die diesjährige 51. Jahrestagung der ÖGPÄRC, anlässlich der die Gesellschaft am 4. Oktober 2013 zum Pressegespräch ins Casineum Velden lädt.

 

Referenten:

Doz. Dr. med. Matthias Rab, Direktor der Univ.-Klinik f. Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, Kongresspräsident der 51. Jahrestagung der ÖGPÄRC

Univ. Doz. Dr. med. Thomas Hintringer, Vorstand der Abteilung f. Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am KH der Barmherzigen Schwestern Linz; Präsident der ÖGPÄRC

Univ. Prof. Dr. med. Lars Kamolz, Univ.-Klinik f. Chirurgie Graz, Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Dr. med. Elisabeth Zanon, niedergelassene Plastische Chirurgin, Vorstandsmitglied der ÖGPÄRC

Dr. med. Walther Jungwirth, Leiter der EMCO Klinik Salzburg; Vizepräsident der ÖGPÄRC

Moderation: Dr. Britta Fischill, Fischill PR


Anmeldung und Rückfragen: Fischill PR, office@fischill.at oder 01/408 68 24-0

Um es Medienvertretern zu ermöglichen, hautnah erleben zu können, was Österreichs plastische Chirurgen im Bereich der Kinderchirurgie leisten, lud die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC)

am Mittwoch, den 25. September 2013

zum österreichweiten Infotag

Rückblick: Schwerpunkttag angeborene kindliche Fehlbildungen

Leistungen und Fortschritt der Plastischen Chirurgie im Kindesalter


Die plastische Chirurgie im Kindesalter soll funktionelle Einschränkungen oder entstellende körperliche Missbildungen korrigieren, damit das Kind nicht von anderen Kindern ausgegrenzt oder gequält wird und sich altersgerecht körperlich und psychisch entwickeln kann.

Operationen bei angeborenen kindlichen Fehlbildungen müssen von erfahrenen plastischen Chirurgen, die den jeweiligen Eingriff häufig durchführen, sich auf dem Gebiet der plastischen Chirurgie im Kindesalter fortbilden und sich auf dem technisch aktuellen Stand befinden, durchgeführt werden.

Um es Medienvertretern zu ermöglichen, hautnah erleben zu können, was Österreichs plastische Chirurgen im Bereich der Kinderchirurgie leisten, lud die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC)


am Mittwoch, den 25. September 2013
zum österreichweiten Infotag

Auf dem Programm standen unter anderem die Informationsvermittlung sowie Antworten auf Fragen zu individuellen chirurgischen Maßnahmen bei Kindern.


Presserückfragen
Fischill PR
Kochgasse 4, 1080 Wien
01/408 68 24-0, office@fischill.at

 

Es nahmen teil:

Oberösterreich
Prim. Dr. Thomas Hintringer
Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz
Seilerstätte 4, 4010 Linz,

PD Dr. Georg Huemer
Bereich Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Allgemeines Krankenhaus der Stadt Linz
Krankenhausstraße 9, 4020 Linz

Wien
Univ. Prof. Dr. Hanno Millesi
Millesi-Center an der Wiener Privatklinik, Pelikangasse 9 -15
Südflügel, 2. Stock, 1090 Wien

Dr. Barbara Gebhard
Lammgasse 5/6, 1080 Wien

Prim. Doz. Dr. Rudolf Ganger, PHD & Univ. Doz. Dr. Werner Girsch
Orthopädisches Spital Speising
Speisinger Straße 109, 1134 Wien

Steiermark
Univ. Prof. Dr. Stephan Spendel
Klinische Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie
Universitätsklinik für Chirurgie Graz
Auenbruggerplatz 29, 8036 Graz

Tirol
Univ. Prof. Dr. Anton Schwabegger & OÄ Dr. Eva-Maria Baur
Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie Innsbruck
Anichstraße 35, 6020 Innsbruck

Vorarlberg Prim. Univ.-Doz. Dr. Peter Kompatscher & OA Dr. Ingo Plötzeneder Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, Landeskrankenhaus Feldkirch Carinagasse 47, 6807 Feldkirch

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) hat seit Anfang Oktober einen neuen Präsidenten. Der Salzburger Dr. med. Walther Jungwirth folgt Prim. Dr. Thomas Hintringer in seiner Tätigkeit als Präsident der Gesellschaft.

„Ästhetische Plastische Chirurgie rechtfertigt sich nur, wenn sie in höchster Qualität erfolgt"

Dr. med. Walther Jungwirth, Präsident der ÖGPÄRC


Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) hat seit Anfang Oktober einen neuen Präsidenten. Der Salzburger Dr. med. Walther Jungwirth folgt Prim. Dr. Thomas Hintringer in seiner Tätigkeit als Präsident der Gesellschaft.

Dr. Jungwirth bezeichnet seinen Beruf als „den schönsten der Welt“. Seine Begründung scheint plausibel: Durch die höchste Qualität der Arbeit der plastischen Chirurgen würde es gelingen, eine 98%ige Patientenzufriedenheit zu erreichen.
Wesentlich dafür sei laut Jungwirth eine externe ISO 9002 Zertifizierung. Er selbst ist mit dieser - nach achtzehnjähriger Erfahrung - bestens vertraut.

„Wir haben als Basis unserer Arbeit die Guidelines für ästhetische und plastische Chirurgie als Gesellschaft bereits 2010 veröffentlicht . Darin wird konkret das ärztliche Qualitätsmanagement hinsichtlich ihrer ärztlichen Leistungen und der Ausstattung, also der räumlichen und apparativen Rahmenbedingungen, klassifiziert. Qualität lässt sich dabei durch diese drei Ebenen messen und beurteilen: der Prozessqualität, der Strukturqualität und der Ergebnisqualität. Nur wenn diese drei Bereiche mit den besten Bewertungen durch Arzt und Patient erfolgen, haben wir das erreicht, was wir wollten, ein chirurgisch-ästhetisch einwandfreies Ergebnis“, sagt Dr. Jungwirth.

Für den residierten ÖGPARC-Präsidenten hat neben der Qualität auch die Ehrlichkeit einen hohen Stellenwert für den verantwortungsvollen Beruf eines Chirurgen. Der Wunsch der Patientin und des Patienten stehen vor jedem Eingriff im Vordergrund. „Daher richtet sich der Aufwand der präoperativen Diagnostik nach der Art des geplanten Eingriffes und nach dem persönlichen Risiko des Patienten“, stellt der Facharzt klar. Methoden, die der erfahrene Chirurg, aber auch die ÖGPRGC ablehnt, werden auf Wunsch der Patientin und des Patienten zwar angewandt, doch werden die PatientInnen ganz offen davor gewarnt.

Wichtige Meilensteine seiner Arbeit sind das von ihm entwickelte Fächer-Facelift und die Muskelkappen-Brustvergrößerung. Beide Methoden stellte er am weltgrößten Chirurgenkongress 2010 in San Francisco und 2012 in Genf vor.


Nach dem Medizinstudium an der Universitätsklinik Innsbruck war der heuer 54-Jährige Turnus an drei verschiedenen Krankenhäusern in Salzburg. Anschließend war er fünf Jahre lang Assistent an der Universitätsklinik für Plastische Chirurgie Innsbruck. Vielfache Studienaufenthalte, unter anderem in Kalifornien, sowie ein humanitärer Einsatz für Afghanische Kriegsverletzte in Peshawar, Pakistan, machten den gerichtlich beeideten Sachverständiger für Plastische Chirurgie zu einem welterfahrenen und -offenen Arzt. 1991 wurde er zum Leiter der Abteilung für Ästhetische und Plastische Chirurgie an der EMCO-Privatklinik in Bad Dürrnberg bestellt. Er führte und führt als Plastischer Chirurg über 8000 Operationen in seinem Fachbereich erfolgreich durch.


Der Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist seit 2005 Vorstandsmitglied der Gesellschaft, zuletzt hatte er die Funktion des Vizepräsidenten inne.

 

Über die ÖGPÄRC
Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist die offizielle standespolitische Vertretung der FachärztInnen für Plastische Chirurgie. Jeder Facharzt und jede Fachärztin für Plastische Chirurgie unterzieht sich nach seinem Medizinstudium einer sechsjährigen Ausbildung an einer vom Gesundheitsministerium definierten und zugelassenen Ausbildungsstätte. Aufgrund des extrem breiten Spektrums ist es eine Notwendigkeit und Verpflichtung spezielle Techniken (wie z.B. Hauttransplantationen, Mikrochirurgie) zur Durchführung verschiedenster Eingriffe zu erlernen. Neben dem medizinisch technischen Know-how müssen die Plastischen Chirurginnen und Chirurgen auch über gezieltes psychologisches Einfühlungsvermögen verfügen.

Homepage: www.plastischechirurgie.org
ÖGPÄRC Patienten-Hotline: 0820 820 600.

Nähere Informationen, Interviewanfragen und Fotowünsche:

ÖGPÄRC-Pressestelle Fischill PR Kochgasse 4, 1080 Wien Tel. 01/408 68 24-15, office@fischill.at, www.fischill.at

Österreichs Plastische ChirurgInnen verweisen im Zusammenhang mit dem Skandal um mangelhafte Brustimplantate auf ihr Implantat-Register. Im Sinne der Qualitätssicherung sollten auch andere Facharztgruppen, die Implantate einsetzen, sich daran beteiligen.

"Da sich der Skandal rund um fehlerhafte Brustimplantate, der in Frankreich 30.000 Frauen zu Betroffenen gemacht hat, in Europa nicht mehr wiederholen soll, werden dem Europäische Parlament nun mehr zwei gesetzliche Verordnungsentwürfe vorgelegt", erklärt der Präsident der Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC).

Generell raten Dr. Walther Jungwirth, Präsident der ÖGPÄRC und Dozent Dr. Helmut Hoflehner, Vorstandsmitglied, allen Frauen, die sich Impalantate einsetzen lassen möchten, auch ihren Arzt auf das derzeit noch freiwillig geführte Implantregister hinzuweisen, so er dieses nicht selbst im Beratungsgespräch anschneidet und diesen zu einer Registrierung zu bewegen.

Mit dem Implantatregister zur Qualitätskontrolle von Brustimplantaten geht die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie bereits seit 1996 einen innovativen und vorbildlichen Weg. Sinn des Implantatregisters ist die Qualitätskontrolle:

Durch eine zentrale Registrierung können Fehlentwicklungen bei neuen Implantaten oder fehlerhafte Implantatchargen am schnellsten erkannt werden. Das Implantatregister ist anonym für den Patienten und für den Chirurgen. Die Daten des Patienten bleiben immer nur beim behandelnden Chirurgen, der Chirurg ist nur unter einer Teilnehmernummer geführt.

Österreich hat hier eine Vorreiterposition, es war das erste europäische Land mit einem funktionierenden Register und hat mittlerweile die größte Anzahl an Patienten. Mittlerweile wurden über 20.000 Implantate registriert. Außerdem gibt es eine sehr detaillierte Statistik, aus der viele Schlüsse für Implantatentwicklungen gezogen werden können, die natürlich den Patienten zugute kommen.

Gesetzliche Verpflichtung empfohlen
Das Register steht Ärzten aller Fachrichtungen offen, wird aber nur von Plastischen Chirurgen genutzt. Darüber hinaus ist es nicht verpflichtend, weshalb es in Österreich Operateure gibt, die nicht an das Register melden. Auch Implantate, die im Ausland eingesetzt werden, werden nicht eingetragen. Die ÖGPÄRC empfiehlt daher im Sinne der Qualitätssicherung anstelle einer freiwilligen eine gesetzliche Verpflichtung zur zentralen Dokumentation aller eingesetzten Implantate. Dies würde die Sicherheit der Patientinnen weiter erhöhen und die derzeitige Sicherheitslücke schließen.

Infos unter www.plastischechirurgie.org/de/implantat-registerpass

 

Pressekontakt:
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Die Diagnose Brustkrebs bedeutet für die betroffene Patientin in erster Linie einen Schock. Befragungen bei Betroffenen haben ergeben, dass neben den „Nebenwirkungen“ der eigentlichen Behandlungen, wie Chemotherapien oder zielgerichtete Therapien, vor allem die Angst und das Unbehagen vor möglichen Entstellungen nach Amputation oder Gewebsentnahme der Brust im Vordergrund stehen. „Es ist eine zentrale Aufgabe der Plastischen Chirurgie, die Frauen umfassend zu betreuen und ihnen dabei zu helfen, die Angst vor einer “die vermeintliche Entstellung” zu nehmen und ihnen auch bei Wiederherstellung der Brust mit ärztlichem Know-How zur Seite zu stehen“, erklärt Dr. Walther Jungwirth, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC).

Bis zu elf Prozent aller Frauen werden in Österreich im Laufe ihres Lebens mit der Diagnose „Brustkrebs“ konfrontiert. Rund sieben Prozent aller Österreicherinnen, also jede 14. Einwohnerin, sind von Brustkrebs betroffen. Dank verbesserter Möglichkeiten im Bereich der Früherkennung besteht zwar eine erhöhte Chance auf vollständige Genesung, dennoch belastet der Brustkrebs die betroffenen Frauen stärker als wohl jede andere Erkrankung. Kommt es zu einem operativen Eingriff oder gar zur Entfernung einer Brust, können sich gravierende psychische Probleme einstellen. Viele Patientinnen fühlten sich, so Frau Prim. Prof. Dr. Maria Deutinger, Vorstand der Abteilung für Plastische- und Wiederherstellungschirurgie, KA Rudolfstiftung in Wien, nach einer Brust-Operation „nicht mehr richtig als Frau.

Interdisziplinarität ist für die Brustkrebspatientin wesentlich
In den österreichischen Brustkrebszentren werden Brustkrebspatientinnen von einem interdisziplinärem Expertenteam in allen Phasen der Krankheit optimal betreut. Nach dem Prinzip „Spezialisten unter einem Dach“ arbeiten ÄrztInnen der Fachrichtungen Gynäkologie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Plastische Chirurgie gemeinsam mit PsychologInnen zusammen. Fast jede Frau hat die Möglichkeit, sich die Brust nach der Brustkrebsoperation wiederherstellen zu lassen. Die Rekonstruktion wird zwei bis drei Monate nach Ende der Nachbehandlung (Chemotherapie/Bestrahlung) vorgenommen.

In allen Stadien ist das erklärte Ziel der Brustkrebsbehandlung die vollständige Entfernung des Tumors. „Oftmals muss heute nicht mehr die gesamte Brust abgenommen werden, sondern es kann brusterhaltend operiert werden. Das heißt, dass nur der Tumor aus gesundem Gewebe entfernt wird“, erklärt Frau Prof. Deutinger.


Presserückfragen und Interviewanfragen an:
Dr. Britta Fischill
FISCHILL PR
Kochgasse 4/10, 1080 Wien
Tel +43 1 408 68 24-12
Mobil +43 676 303 96 99
britta@fischill.at
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Einladung zum österreichweiten Informationstag
Hauttumore
6. Mai 2014

 

Wenn die Haut chirurgische Behandlung braucht
Mehr als 1.500 ÖsterreicherInnen1 waren im Jahre 2011 an Hauttumore erkrankt, die österreichische Krebshilfe spricht von weiteren 1.800 Neuerkrankungen jährlich – Tendenz steigend.

Gemessen an allen Krebserkrankungen tritt der Hautkrebs weltweit am häufigsten auf. Wichtigster Auslöser dafür ist die zunehmende Belastung mit UV-Strahlen aufgrund unseres veränderten Freizeitverhaltens. Aus der Sicht der plastischen Chirurgie ist es das deklarierte Ziel, mittels einer operativen Therapie ein bestmögliches, funktionelles und ästhetisches Ergebnis mit möglichst unauffälligem Narbenbild herbeizuführen. Durch ihre spezialisierten Operationsmethoden kann sie die komplette Entfernung eines Tumors ermöglichen und entstellende Narben vermeiden.

Die Fachärzte der Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) sind auf die Entfernung von Tumoren und dem anschließenden Wundverschluss des Weichgewebes spezialisiert. Aktuelle Informationen rund um Hauttumore und deren Behandlung bietet der österreichweite Informationstag der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) am 6. Mai 2014. Eingegangen wird dabei unter anderem auf folgende Fragen:

• Auf welche Symptome ist zu achten?
• Wie kann man diese Tumore erfolgreich operieren?
• Was macht den Unterschied bei der Entfernung aus?
• Wie kann die plastische Chirurgie ein ästhetisches, funktionelles und gesundes Ergebnis erzielen?

 


PRESSERÜCKFRAGEN, Teilnehmende Kliniken & ANMELDUNG
Dr. Britta Fischill , FISCHILL PR, Tel. 0043 1 408 68 24-12 mobil: 0043 676 303 96 99
e.mail: britta@fischill.at, www.fischill.at


Download: Pressemappe (1238191 KB)

Verbrennungen können tiefgreifende Gewebsschäden verursachen.
Die plastischen ChirurgInnen und Chirurgen Österreichs leisten Unglaubliches, um diese Schäden zu beheben.
09. - 11. Juni - Österreichweite Infotage der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie zum Thema Verbrennungen!

Verbrennungen können tiefgreifende Gewebsschäden verursachen.
Die plastischen ChirurgInnen und Chirurgen Österreichs leisten Unglaubliches, um diese Schäden zu beheben.
09. - 11. Juni - Österreichweite Infotage der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie zum Thema Verbrennungen!

350 BewohnerInnen pro Jahr erleiden statistisch betrachtet eine so schwere Verbrennung, dass ein stationärer Krankenhausaufenthalt notwendig ist. Die häufigste Ursache ist heißes Wasser, gefolgt von Feuer, Öl und Chemikalien. Da der Sommer vor der Tür steht, beginnt damit auch die Grillsaison, welche eine weitere Quelle von Unfällen durch Verbrennungen ist. Es gibt wenige Verletzungen, die so sehr den ganzen Menschen erfassen, zu größerem Leiden und schwereren Missbildungen führen als Brandwunden.
Daher informieren die Expertinnen und Experten der Österreichischen Gesellschaft für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie über Behandlung von Verbrennungen und stehen mit hoher Expertise vom 09. bis 11. Juni für telefonische Anfragen wie zur Vereinbarung individuelle Interviews zur Verfügung.

 

Download: Laden Sie sich hier die Pressemappe der Infotage zu Verbrennungen (durch Grillunfälle) herunter. (319930 KB)

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) vergibt als offizielle standespolitische Vertretung der FachärztInnen für Plastische Chirurgie zum sechsten Mal einen JournalistInnenpreis. Die Einreichfrist endet am 31. Jänner 2016. Die Verleihung findet anlässlich der 53. Jahrestagung der ÖGPÄRC, die von 17. bis 19. September 2015 in Salzburg tagt, statt.

 

Der Preis sieht drei GewinnerInnen vor. Der erste Platz ist mit 2.000 Euro dotiert, der zweite und dritte Platz mit je 1.000 Euro. Es werden journalistische Arbeiten aus den Bereichen Print- und Online-Journalismus sowie aus der Kategorie Hörfunk- und Fernsehjournalismus ausgezeichnet.

 

Aufklärung durch Qualitätsjournalismus
Die Berichterstattung in Fach- und Laienmedien dient einem Großteil der Öffentlichkeit als Orientierung und kann bei der Meinungsbildung unterstützen. Damit üben Medien wesentlichen Einfluss auf die Entscheidungen von KonsumentInnen und im Fall der Plastischen Chirurgie auf PatientInnen aus.
Da das Fach der Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie eine große Bandbreite an Eingriffen sowie Spezialgebieten umfasst, legt Dr. Walther Jungwirth, Präsident der ÖGPÄRC und Veranstalter der 53. Jahrestagung, vor allem Wert auf das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient sowie auf genaueste Aufklärung und ein höchstes Maß an Seriosität. „Das soll sich auch in den von uns ausgezeichneten Medienberichten widerspiegeln“, erklärt er.
Während unseriöse oder falsche Informationen irreführend sein können, wirken gut recherchierte und richtige Beiträge aufklärend. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wichtig die Qualität journalistischer Beiträge ist. „Von einer hochkarätigen wissenschaftlichen Veranstaltung profitieren letztendlich alle unsere Patientinnen und Patienten“, so Dr. Walther Jungwirth.

 

ÖGPÄRC JournalistInnenpreis: Anerkennung für qualitativ hochwertige Beiträge im Bereich der plastischen, ästhetischen und rekonstruktiven Chirurgie.

Die Prämierung ist an folgende Kriterien geknüpft:

1.) Medizinisch fachliche Richtigkeit
2.) Publikumswirksamkeit im Sinne von Aufklärung und Verständlichkeit
3.) Aktualität, bezogen auf die neuesten Entwicklungen in der Forschung bzw. Therapie und Relevanz für das Feld der Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie
4.) Ein veröffentlichter Beitrag in einem Österreichischen Medium

 

Die eingereichten Beiträge werden von einer Jury bewertet, die sich aus ExpertInnen verschiedener Fachbereiche zusammensetzt. Die Bewertung der eingereichten Arbeiten findet unter der Leitung von Dr. Walther Jungwirth und den Vorstandsmitgliedern der ÖGPÄRC statt. Die Jury freut sich auf Ihre Beiträge!

 

Alle journalistischen Arbeiten aus dem Berichterstattungszeitraum von 1. Dezember 2014 bis 31. Dezember 2015 sollen bis einschließlich 31. Jänner 2016 an Fischill PR (unten stehende Adresse) gesendet werden. Print-Beiträge können als Word- oder pdf-Datei per E-mail, Dropbox oder auch gedruckt per Post eingereicht werden. Bei TV-Beiträgen bitten wir um digitale Speichermedien wie USB-Sticks, CDs bzw. DVDs. Bitte nicht mehr als drei Beiträge pro Person einsenden.

Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

 

Einreichungen bitte an:

Fischill PR
Kochgasse 4/4
1080 Wien
Fax: 01/408 68 24-14

Mail: office@fischill.at
Siehe auch: www.plastischechirurgie.org

 

 

Veränderung als Chance

6. bis 8. Oktober 2016, Villa Blanka, Innsbruck

www.oegpaerc2016.at