Pressetexte

Ausschreibungskriterien für den Journalistenpreis 2016 für qualitative Berichterstattung über plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie

 

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) vergibt jährlich einen Journalistenpreis. Für das Jahr 2016 ist für die Kategorie Print- und Online-Journalismus sowie für die Kategorie Hörfunk- und Fernsehjournalismus je ein Preis ausgeschrieben mit gleichwertiger Dotierung in der Höhe von je 2.000 Euro.

 

Der Journalistenpreis ist an folgende Kriterien geknüpft:

1.) Medizinisch-fachliche Richtigkeit

2.) Publikumswirksamkeit im Sinne von Aufklärung und Verständlichkeit

3.) Aktualität, bezogen auf die neuesten Entwicklungen in der Forschung bzw. Therapie

4.) Bewertet werden ausschließlich redaktionelle Beiträge, die keine „Werbung“ (Advertorials und dgl.) beinhalten dürfen

5.) Bewertet werden nur Beiträge über die Aufgaben und Tätigkeiten aus dem Fachgebiet der plastischen, ästhetischen und rekonstruktiven Chirurgie

6.) Es dürfen nicht mehr als zwei Beiträge pro Person eingereicht werden

 

Zeitraum der zu bewertenden Beiträge

Journalistische Arbeiten aus dem Berichterstattungszeitraum von 1. Jänner 2016 bis 31. Dezember 2016.

 

Einreichfrist

Die Beiträge können bis einschließlich 31. Mai 2017 eingereicht werden.

 

Form der Einreichung

Print- und Online-Beiträge können elektronisch als Word- oder pdf-Datei per Email bzw. wetransfer.at oder gedruckt per Post eingereicht werden.

Hörfunk- und Fernseh-Beiträge können elektronisch per wetransfer.at oder auf USB-Stick per Post eingereicht werden. CDs oder DVDs werden nicht angenommen. Der betreffende Hörfunk- oder Fernseh-Beitrag ist separat ohne die gesamte Sendung einzureichen, Formatanforderungen: wmv-, mov- oder mp4-Dateien.

 

Vergabe der Preise

erfolgt im Rahmen der Jahrestagung.

 

Jury

Die eingereichten Beiträge werden von einer Jury der ÖGPÄRC bewertet, die sich aus Mitgliedern des Vorstandes zusammensetzt. Die Jury hat das Recht, Beiträge, die nicht den Kriterien entsprechen, abzulehnen.

 

Senden Sie Ihre Einreichung bitte an: Fischill PR

Kochgasse 4/4, 1080 Wien

Tel: 01/408 68 24

Mail: office@fischill.at

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) und die Deutschsprachige Arbeitsgemeinschaft für Mikrochirurgie der peripheren Nerven und Gefäße (DAM) geben das Ableben Ihres Ehrenmitglieds, Herrn Univ. Prof. Dr. Hanno MILLESI, bekannt.

 

Hanno Millesi wurde am 24.03.1927 in Villach als Sohn eines Arztes geboren. Nach dem Studium der Medizin und Promotion zum Doctor medicinae universae am 17.03.1951 an der Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck führte ihn sein Weg über die Pathologie am Wilhelminenspital an die Chirurgie der 1. Chirurgischen Universitätsklinik in Wien unter der Leitung von Professor Leopold Schönbauer. 1955 erfolgte der Beginn der Ausbildung in Plastischer Chirurgie in Wien mit einem Auslandsaufenthalt in Schweden bei Doz. Dr. Alan Ragnell. Aufgrund seiner umfangreichen Untersuchungen zur Pathogenese und Therapie der Dupuytrenschen Kontraktur wurde H. Millesi 1967 die Venia legendi verliehen und 1972 wurde er zum außerordentlichen Professor und Leiter der Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie der Chirurgischen Universitätsklinik berufen.  1975 wurde Professor Millesi zum Direktor des neu gegründeten Ludwig Boltzmann Institutes für Experimentelle Plastische Chirurgie ernannt und 1982 zum ordentlichen Professor. Seine Emeritierung von der Universitätsklinik Wien erfolgte am 30.9.1995. Seit 1996 war H. Millesi ärztlicher Direktor der Wiener Privatklinik.

 

Professor Millesi war einer der ersten Chirurgen, der mikrovaskuläre Methoden in der Plastischen Chirurgie anwendete und führte 1974 in seiner Klinik einen Replantationsdienst ein, welcher der erste seiner Art in Europa war. Seit 1964 beschäftigte er sich mit der Chirurgie des Plexus brachialis und veröffentlichte grundlegende Arbeiten auf diesem Gebiet. Der Bereich der peripheren Nervenchirurgie wurde durch Prof. Millesi revolutioniert und popularisiert, zu nennen sind u.a. die interfaszikuläre Nerventransplantation, die mikrochirurgische Neurolyse und die Millesi-Klassifikation.

 

Professor Millesi verfasste über 150 wissenschaftliche Publikationen und darüber hinaus bedeutende Hauptwerke in Buchform, welche als Standardwerke in der medizinischen Literatur gelten. Er wurde Ehrenmitglied in einer Vielzahl von Gesellschaften wie der American Society for Surgery of the Hand, der Association Espagnola de Microchirurgia, der Hungarian Society for Surgery of the Hand, der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie und der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Mikrochirurgie der peripheren Nerven und Gefäße (DAM), deren Gründungsmitglied er war.

 

Aufgrund seiner Errungenschaften erhielt er weltweite Anerkennung und nahezu unzählige hochrangige Auszeichnungen. Hanno Millesi wurde unter anderem 1972 der Eiselsberg-Preis verliehen, 1974 erhielt er den Jubiläumspreis der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und 1982 den Orden des Commendatore dell’Ordine della Republica Italiana. Er erhielt weiterhin das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien, das Dieffenbach Relief und wurde 1992 zum korrespondierenden Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ernannt. Er war Inhaber des großen goldenen Ehrenzeichens des Landes Kärnten, des Paracelsusringes der Stadt Villach und des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich. Professor Hanno Millesi wurde mit dem Millennium Award der International Society of Reconstructive Microsurgery ausgezeichnet und er wurde zum Doctor honoris causa der Medizinischen Akademie Wrocław in Polen ernannt.

 

Im Jahre 1989 gründete er die österreichische Gesellschaft für Handchirurgie und war ein international anerkannter Pionier der Handchirurgie. Von ihm entwickelte Operationstechniken auf dem Gebiet der Nerventransplantation und in der Mikrochirurgie setzten neue Maßstäbe, die international Anwendung gefunden haben und ihn zu einem Wegbereiter der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie gemacht hat.

 

Wir trauern um einen Pionier des Fachgebietes, um einen großen Wissenschaftler, Lehrer und Chirurgen und einen Botschafter unserer Fachdisziplin in der Welt.

 

 

Univ. Prof. Dr. Christine Radtke

Leiterin der Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie der Medizinischen Universität Wien

 

Univ. Prof. Dr. Gerhard Pierer

Direktor der Univ. Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Medizinische Universität Innsbruck

Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC)

Präsident der deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft der peripheren Nerven und Gefäße (DAM)

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) lehnt Aktionen wie „Tutti Kompletti”, die vom Radiosender Kronehit rund um den Muttertag initiiert und beworben wurde, ab.

 

 

Wien 28-04-2017 In den letzten Tagen wurde Werbung für die sogenannte Aktion „Tutti Kompletti" mit den Worten verbreitet: „Willst du dir und deiner Mutter neue Brüste zum Muttertag schenken?" Potentielle Teilnehmerinnen sollen ein Honorar von je 5.000 Euro für Aufnahmen, Studiobesuche und PR-Termine erhalten und sich bei einer Operation medial begleiten lassen.

 

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) lehnt diese Vorgangsweise ab, da sie nicht mit den ethischen Leitlinien der Gesellschaft vereinbar ist. Gründe sind die Gefahr von mangelnder Aufklärung und unbedachten Entscheidungen. Eine Operation wird unter vielen Bewerberinnen verlost und damit bereits zugesagt, ohne dass zuvor eine ärztliche Beratung stattgefunden hätte. Dies hat nichts mit dem angeblich freien Wunsch von Patienten nach einer OP zur Selbstgestaltung zu tun. Die Gesellschaft sieht dadurch Eckpfeiler seriöser chirurgischer Arbeit, wie die umfassende Aufklärung des Patienten und seine Entscheidungsfreiheit, gefährdet.

 

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Pierer, Präsident der ÖGPÄRC und Direktor der Univ. Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie an der medizinischen Universitätsklinik Innsbruck, fasst die Haltung seiner Gesellschaft prägnant zusammen: „Verlosungen von Brustoperationen und anderen ästhetischen Eingriffen z.B. in Diskotheken oder Internetforen sind für uns ein ‚No-Go’. Im Zusammenhang mit einem ästhetisch-operativen Eingriff sind marktschreierische Angebote wie diese gefährlich.“ 

 

In diesem Umfeld fehlt die Möglichkeit Patienten umfassend und angemessen über die Rahmenbedingungen eines Eingriffs aufzuklären; zusätzlich besteht die Gefahr, dass sich die Gewinner der Verlosung durch Druck von außen zu unbedachten Entscheidungen hinreißen lassen, die sie im Normalfall nie getroffen hätten.

 

Allen operativen Eingriffen muss ein ausführliches Beratungsgespräch vorangegangen sein. In diesem wird neben den Beweggründen der Patientin/des Patienten selbstverständlich auch die Operation selbst besprochen und über Risiken und Nebenwirkungen genauestens informiert. Das Hauptanliegen des Gesprächs ist es, Patienten eine realistische Einschätzung darüber zu ermöglichen, was machbar ist und was nicht. Bei Vorliegen von Kontraindikationen oder unrealistischen Erwartungshaltungen kann es als Ergebnis des Gespräches auch zu einer Ablehnung bzw. Nichtdurchführung des gewünschten Eingriffs kommen. Die Art des ästhetischen Eingriffs spielt dabei eine untergeordnete Rolle, da die Grundlagen der medizinischen und ethischen Basis für die Fachärzte die gleichen bleiben. 

 

Der Weg zum seriösen Plastischen Chirurgen

Wer sein Äußeres mittels ästhetischem Eingriff verändern möchte, tut gut daran, sich im Vorfeld über die Qualität des Operateurs, die Technik, mit welcher ein Eingriff vorgenommen werden soll, und über mögliche Nebenwirkungen und Risiken zu informieren. Der beste Schritt dazu ist ein persönliches fachliches Beratungsgespräch. Bei der Suche nach dem richtigen Arzt / der richtigen Ärztin finden Interessierte Unterstützung auf der Website der Gesellschaft. Unter www.plastischechirurgie.org findet sich eine Liste aller ÖGPÄRC-Mitglieder, um den Arzt oder die Ärztin des Vertrauens wohnortnahe zu finden. Eine individuelle und ausführliche Beratung ist wichtige Voraussetzung, um zu passenden Entscheidungen gelangen zu können.

 

Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC)

Die ÖGPÄRC ist die wissenschaftliche Vereinigung der österreichischen Plastischen Chirurgen. Alle ordentlichen Mitglieder der Gesellschaft haben eine spezielle sechsjährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und sind als FachärztInnen seriöse Ansprechpartner auf dem Gebiet der Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie.

 

 

ÖGPÄRC

Hotline der Gesellschaft: Tel.: 0820 820 600 

Website der Gesellschaft: www.plastischechirurgie.org

 

Für Presserückfragen stehen wir gerne zur Verfügung:

Fischill PR | Kochgasse 4 | 1080 Wien

tel: 01/408 68 24-11 | email: office@fischill.at

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Unter dem Titel „Veränderung als Chance“ fand die 54. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie in Innsbruck statt.

Hochkarätige nationale und internationale Keynote-Speaker referierten von 6. bis 8. Oktober 2016 zu herausfordernden aktuellen Themen der Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie.

 

Download Pressemappe 54. Jahrestagung

Österreichs angehende Plastische Chirurgen müssen es wissen, denn sie bewerteten die Ausbildung für das Fach mit einer Note von 1,92 am besten. Das zeigt eine Online-Befragung der Österreichischen Ärztekammer.

Im vergangenen November hatten Österreichs Turnusärztinnen und –ärzte in Fachausbildung erstmals die Gelegenheit, in einer Online-Befragung durch die Österreichische Ärztekammer ihre Ausbildungssituation zu bewerten. Im Durchschnitt wurde die Schulnote 2,36 vergeben. Die eindeutig beste Bewertung erzielte dabei das Fach der Plastischen Chirurgie mit einem Durchschnittswert von 1,92.

„Es ist sehr erfreulich zu hören, dass die Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung zum Sonderfach Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (PRÄC) die Qualität unseres Ausbildungskonzepts zu schätzen wissen und ganz offensichtlich stark davon profitieren“, kommentiert Univ.-Prof. Dr. Gerhard Pierer, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC),  das erfreuliche Ergebnis der Auswertung. „Besonderes Lob gebührt dabei sämtlichen Ausbildungsstättenleitern und Ausbildungsverantwortlichen, deren Bemühen und Einsatz die hohe Qualität unserer Ausbildung überhaupt erst möglich machen“, so Pierer weiter.

Ebenfalls beigetragen zu diesem Erfolg hat wohl auch das Referat für Aus-, Weiter- und Fortbildung (AWF) der ÖGPÄRC. Die Initiative soll die bestmögliche theoretische und praktische Ausbildung bei optimaler Betreuung durch die Ausbildungsverantwortlichen gewährleisten. Ziele des Ausbildungsverbunds, der auf einem freiwilligen Zusammenschluss aller ausbildenden Kliniken und Abteilungen in Österreich basiert, sind u.a. ergänzend zum bestehenden Angebot übergeordnete Ausbildungsinhalte zu vermitteln, Hospitationen zu fördern sowie auf nationaler Ebene die Umsetzung des sogenannten „AWF-Curriculums“.

An der Online-Befragung haben 32 Prozent aller Ärztinnen und Ärzte in Facharztausbildung teilgenommen. Davon befinden sich jedoch nur 5 Prozent im neuen Ausbildungscurriculum, das seit Sommer 2015 gilt. Wie die neue Ausbildung also tatsächlich angenommen wird, wird sich noch zeigen. Für Ende 2016 ist die nächste Evaluierung angekündigt.

Informationen:

Österreichische Ärztekammer - www.aerztekammer.at

Pressekonferenz zur Auswertung der Online-Befragung - www.aerztekammer.at/home/pk

Aus-, Weiter- und Fortbildungsreferat (AWF) der ÖGPÄRC - www.pc-awf.at

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Univ. Prof. Dr. Hanno Millesi, der bereits seit 2005 Träger des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich ist, wurde nun auch von der Wiener Ärztekammer für seine Leistungen auf dem Gebiet der Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie ausgezeichnet. Das Goldene Ehrenzeichen der Ärztekammer für Wien wurde ihm vom Präsidenten der Wiener Ärztekammer Thomas Szekeres überreicht.

 

Zu den Spezialgebieten des gebürtigen Kärntners gehören vor allem die Handchirurgie und die periphere Nervenchirurgie. Mit seinem klinischen und chirurgischen Fachwissen zählt Millesi, Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), bis heute zu den international führenden Experten auf diesem Gebiet. So hat Millesi mit einer von ihm entwickelten Operationstechnik im Feld der Nerventransplantation gänzlich neue Maßstäbe gesetzt, die international Anwendung finden und ihn zu einem Pionier seiner Disziplin machen. An oberster Stelle stehen für Millesi aber nach wie vor die Patientinnen und Patienten, denen er auch in seiner Privatklinik ein umfangreiches Behandlungskonzept bietet. Den in ihrer Bewegungs- und Handlungsfreiheit oft stark eingeschränkten Patientinnen und Patienten bestmöglich zu helfen und verlorengegangene Funktionen maximal funktionell wiederherzustellen sind die erklärten Ziele seiner Arbeit.

Neben all diesem Engagement ist Millesi außerdem ehrenamtlich tätig und bereits seit vielen Jahren auch standespolitisch sehr aktiv.

Informationen:

Ärztekammer für Wien - www.aekwien.at

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„Ein Blick sagt mehr als tausend Worte“ – wir alle kennen diese Redensart. Das Gesicht gilt als die Visitenkarte des Menschen, die Augen als Mittelpunkt des Gesichts sind dessen Aushängeschild. Da wir ständig in Blickkontakt zu unserem Umfeld stehen, trägt die Augenpartie wesentlich zum berühmten ersten Eindruck bei und ist bei der Beurteilung anderer Menschen von wesentlicher Bedeutung. Im besten Fall unterstreicht bzw. spiegelt die Augenpartie die Persönlichkeit des Menschen wider.

Wie ein klarer, offener Blick den Eindruck von Freundlichkeit, Vitalität und Lebensfreude vermittelt, so bewirken durch den natürlichen Alterungsprozess erschlaffte Augenlider, Schlupflider oder Tränensäcke das Gegenteil. Sie lassen den Betroffenen müde, traurig oder älter aussehen und können damit den harmonischen Gesichtseindruck stören. Das äußere Erscheinungsbild stimmt nicht mehr mit dem inneren Gefühlsleben überein. Die Ästhetisch-plastische Chirurgie ist ein Mittel, die optische Erscheinung der eigenen Persönlichkeit wieder anzupassen und so dem Betroffenen zu mehr Selbstvertrauen zu verhelfen. Korrekturen rund um die Augenpartie zählen weltweit zu den häufigsten Eingriffen in der plastisch-ästhetischen Chirurgie. Mit verhältnismäßig sanften Eingriffen kann hier eine große Wirkung erzielt werden.

Von 16. bis 20. November 2015 beschäftigen sich nun die österreichweiten Informationstage der ÖGPÄRC genau mit diesem Thema. Wie auch schon bei den vergangenen Infotagen beteiligen sich auch diesmal zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie daran und stellen sich für eine Woche als telefonische Pressekontakte zur Verfügung, um über ihre neuesten Methoden, Behandlungen und Operationstechniken zu informieren.

Die Spuren der Zeit

Mit zunehmendem Alter erschlafft das Gewebe des Körpers. Da die Haut im Gesicht besonders dünn und zart ist, schreitet der Alterungsprozess vor allem im Augenbereich schneller und sichtbarer voran als an anderen Stellen des Körpers mit dickerer Haut. Die Elastizität der feinen Haut lässt deutlich nach. Auch Faktoren wie wenig Schlaf, Tabakkonsum, ständiges Blinzeln durch übermäßige Lichtempfindlichkeit oder eine ausgeprägte Mimik spielen eine Rolle und können sich unmittelbar auf die empfindliche Augenpartie auswirken.

Schlupflider – ein ästhetisches und/oder medizinisches Problem

Schlupflider und Tränensäcke sind die wohl häufigsten Ursachen für einen operativen Eingriff im Bereich der Augen. Sie entstehen im wesentlichen durch Hautüberschüsse am Ober- bzw. Unterlid oder durch hervortretende Fettpölsterchen. Es handelt sich dabei also um eine Erschlaffung des Ober- oder Unterlids bzw. um einen Überschuss an Haut und Fettgewebe. Diese Veränderungen treten vor allem mit zunehmendem Alter auf, können aber durchaus auch genetisch bedingt sein. Für den Betroffenen sind seine Augenlider oft mehr als nur ein ästhetischer Makel, in besonders schweren Fällen ist sogar eine Beeinträchtigung des Sichtfelds gegeben oder der Patient leidet unter einem ständigen Druck- und Fremdkörpergefühl.

Auch bei der Frage nach einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse geht es darum, ob es sich um ein rein ästhetisches Problem handelt oder ob tatsächlich die medizinische Notwendigkeit für einen Eingriff besteht. Von einem medizinischen Problem spricht man etwa, wenn eine Einschränkung des Gesichtsfelds von über 30 Prozent vorhanden ist. Festgestellt bzw. bestätigt werden kann eine solche Perimetrie genannte Gesichtsfeldeinschränkung vom Augenarzt. Andere Indikationen für eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse können Lidfehlstellungen oder auch Verwachsungen sein.

Kleiner Schnitt, große Wirkung

Lidkorrekturen an Ober- und Unterlid bzw. Lidstraffungen (Blepharoplastiken) finden in der Regel als ambulante Eingriffe bei örtlicher Betäubung statt und dauern lediglich 30 bis 45 Minuten. Überschüssige Haut, Fettgewebe und ggf. das darunter liegende erschlaffte Muskelgewebe werden dabei entfernt und der Schnitt in der natürlichen Umschlagsfalte am Oberlid verborgen. Findet ein solcher Eingriff am Unterlid statt, weil etwa Tränensäcke entfernt werden, verläuft die Naht praktisch unsichtbar entlang des unteren Wimpernkranzes. Fältchen können auf diese Weise beseitigt, Fettgewebe reduziert und Schlupflider entfernt werden. Schon nach wenigen Tagen kann die Naht entfernt werden und bereits nach ein bis zwei Wochen sind Schwellungen und Blutergüsse verschwunden.

Oft sind es aber nicht allein die Lider, die dem Betroffenen einen erschöpften oder unzufriedenen Gesichtsausdruck verleihen, sondern der eigentliche Grund liegt bei den Augenbrauen. Sind diese deutlich abgesenkt, kann mit einer Anhebung oder einem Lifting der Augenbrauen die größere Verbesserung bewirkt werden. Im Zuge eines solchen Brauen- oder Stirnlifts können außerdem horizontale und vertikale Falten auf der Stirn und zwischen den Augen geglättet werden, die sich infolge von Hautalterung und einer damit verbundenen Erschlaffung des Gewebes oder durch stetige Muskelanspannung gebildet haben. In manchen Fällen ist auch eine Kombination aus Augenlidplastik und Brauen- oder Stirnlift zielführend.

Obwohl solche Eingriffe nun verhältnismäßig kleine Korrekturmaßnahmen sind, können sie einen immensen und deutlich wahrnehmbaren Effekt bewirken, verändern das Gesicht dabei aber nicht grundlegend. Der Gesichtsausdruck wandelt sich von einem besorgten, traurigen oder erschöpften hin zu einem entspannten und offenen Blick. Die Augen wirken wacher und das Gesicht des Patienten bekommt insgesamt einen harmonischen, jugendlichen und vitalen Ausdruck. Das ausgewogene Gesamtbild und die Persönlichkeit des Menschen stehen dabei immer im Vordergrund.

Behandlung von Augenringen mit Eigenfett

Die Reduktion von Haut und Volumen ist aber nicht immer die passende Behandlungsmethode, oft bringt vielmehr das gezielte Auffüllen von Gesichtspartien den gewünschten Effekt. Besonders geeignet ist Eigenfetttransfer beispielsweise zur Behandlung dunkler Augenringe. Diese unschönen Verfärbungen sind häufig auf die darunter liegenden Blut- und Lymphgefäße zurückzuführen. Da die Haut der Augenpartie besonders dünn ist und ein entsprechend schwaches Unterhautfettegwebe hat, können diese Gefäße durch die Haut sichtbar sein und durchschimmern.

Für eine solche Eigenfettinjektion (Lipofilling) wird erst unter Lokalanästhesie mit einer feinen Kanüle Fettgewebe an Stellen des Körpers mit ausreichend Fettgewebe  – häufig am Bauch oder Gesäß – entnommen und anschließend im Gesicht als Filler verwendet. Vorhandene Augenringe können bereits mit einer sehr geringen Volumenzugabe aufgefüllt bzw. aufgepolstert werden.

Einen relativ neuen Ansatz verspricht wiederum die Behandlung mit dem sogenannten Nanofett. Dabei handelt es sich um körpereigenes Fett, das – im Gegensatz zum herkömmlichen Lipofilling – speziell verarbeitet und stark filtriert wird, ehe es an die gewünschte Stelle injiziert wird. Das so gewonnene Filtrat, das keine Fettzellen mehr enthält, besteht danach vorwiegend aus Stammzellen, die eine deutliche Verbesserung der Hautqualität bewirken sollen. Die Haut wirkt praller und ist geglättet. Ziel der Nanofetttransplantation ist also nicht ein Mehr an Volumen, sondern sie macht sich vielmehr die regenerativen Eigenschaften der im Fett enthaltenen Stammzellen zunutze. Vor allem für die Behandlung von Pigmentstörungen und Narben ist diese Technik vielversprechend.

 

Finden Sie hier die vollständige Pressemappe zu den Infotagen!

 

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Mit der 53. Jahrestagung, die von 17. bis 19. September 2015 im Salzburger Festspielhaus stattfand, hat die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) nun im gebürtigen Grazer Univ.-Prof. Dr. Gerhard Pierer einen neuen Präsidenten gefunden. Nach bereits langjähriger Tätigkeit im Vorstand folgt er damit Dr. Walther Jungwirth.

 

„Die ÖGPÄRC steht für Know-How auf höchster Stufe“, betont Pierer. „Mit ihren Guidelines definiert sie essentielle räumliche, apparative, aber auch personelle Rahmenbedingungen für plastische Eingriffe und Operationen und bietet gleichzeitig den Patientinnen und Patienten eine optimale Plattform, sich über das breite Feld der Plastischen Chirurgie zu informieren.“ Neben dem medizinisch-technischen Wissen ist Univ.-Prof. Dr. Pierer vor allem auch das psychologische Einfühlungsvermögen wichtig, das jeder Chirurg für eine erfolgreiche und seriöse Behandlung mitbringen muss.

Ein weiteres Aushängeschild ist das Aus-, Weiter- und Fortbildungs-Referat (AWF), dessen Leiter Pierer ist. Aus dem Fortbildungsreferat der ÖGPÄRC entstanden bietet das Referat in regelmäßigen Abständen Fortbildungsveranstaltungen und nimmt damit die Aufgabe wahr, die Aus- bzw. Fortbildung vor allem auch von AssistenzärztInnen zu fördern. „Der hohe Standard der Ausbildung soll damit erhalten und im besten Fall noch erhöht werden“, so Univ.-Prof. Dr. Pierer, für den die wissenschaftliche Ausbildung ganz klar zu den Schwerpunkten der Gesellschaft zählt.

Nach dem Studium der Humanmedizin in Graz und Wien und seiner Promotion im Jahr 1982, absolvierte Pierer die Facharztausbildungen für Chirurgie und Plastische Chirurgie. Mit einer Arbeit über die Durchblutung der Mittelhand und einem neuen Knochenersatzverfahren in der Handchirurgie habilitierte sich Pierer 1992 an der Karl-Franzens-Universität Graz und wurde nur ein Jahr später stellvertretender Leiter der Klinischen Abteilung für Plastische Chirurgie an der Universitätsklinik für Chirurgie in Graz, bis er 1994 zum stellvertretenden Klinikvorstand gewählt wurde. 1999 zog es Univ.-Prof. Dr. Pierer schließlich in die Schweiz nach Basel, wo er neben einer Professur an der Universität Basel auch die Leitung der Abteilung für Plastische Chirurgie am Universitätsspital Basel innehatte. Ab 2001 war Pierer Chefarzt der Uni-Klinik für Wiederherstellende Chirurgie mit den drei Abteilungen Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Hand- und periphere Nervenchirurgie. Nach seinen Ernennungen zum Fachbereichsleiter „Knowledge-Management“ 2003 und „OP-Koordination und Investitionsmanagement“ 2006 am Universitätsspital Basel, ging es für Pierer im Jahr 2008 schließlich wieder zurück in die Heimat nach Österreich. In Innsbruck ist er seit mittlerweile sieben Jahren Vorstand der Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie.

Zu den klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten des heute 57jährigen zählen rekonstruktive Mikrochirurgie, Handchirurgie, Brustchirurgie sowie Ästhetische Chirurgie. Er ist außerdem Mitglied in zahlreichen nationalen wie internationalen Gesellschaften.

ÖGPÄRC

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist die standespolitische Vertretung der Fachärzte für Plastische Chirurgie. Alle ordentlichen Mitglieder der Gesellschaft haben eine spezielle sechsjährige Ausbildung, deren Basis rekonstruktives medizinisches Wissen ist, erfolgreich abgeschlossen. Durch die fundierte Fachausbildung und die verpflichtende laufende Weiterbildung sind sie seriöse Ansprechpartner auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie.

 

ÖGPÄRC-Pressestelle: Fischill PR

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Unter dem Titel "Sound of Plastic Surgery" lud die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie zur 53. Jahrestagung ins Salzburger Festspielhaus.

Internationale Key-Note-Speaker sowie hochkarätige Rednerinnen und Redner aus der D/A/CH-Region haben von 17. bis 19. September 2015 zu Ästhetischen und Rekonstruktiven Themen gleichermaßen referiert.

Finden Sie dazu die vollständige Pressemappe inkl. Texten mit Statements von Prof. Dr. Dominique Erni, Prim. Prof. Dr. Gottfried Wechselberger, Prof. Dr. Aszmann sowie Dr. Walther Jungwirth.

Download - Pressemappe

Bei der 26. Jahrestagung der European Association of Plastic Surgeons (EURAPS) in Edinburgh wurde Prof. Dr. Manfred Frey zu deren neuem Präsidenten ernannt. Neben anfallenden Repräsentationspflichten, der thematischen Vorbereitung des Rundtischgespräches am Jahresmeeting und vielem mehr ist dem gebürtigen Linzer besonders die Unterstützung der Fachausbildung angehender plastischer ChirurgInnen durch Ausweitung und Restrukturierung des Scholarship-Programms der EURAPS und die Förderung der Zukunftsgeneration innerhalb der „EURAPS Junior Working Group“ ein Anliegen.

Prof. Dr. Frey nimmt seit der Gründung der EURAPS vor mehr als 25 Jahren an deren Jahrestagungen teil, bald als ordentliches Mitglied. Von 2011 bis 2014 war er EURAPS Generalsekretär, zuvor für vier Jahre National Delegate für Österreich.

Von 2005 bis 2007 war Prof. Dr. Manfred Frey Präsident der ÖGPÄRC. Nach langjähriger Lehrtätigkeit in Aachen und Zürich übernahm er die Leitung der Klinischen Abteilung für Wiederherstellungschirurgie an der Medizinischen Universität Wien, bis er schließlich das Internationale Zentrum für Facialischirurgie gründete, das sich in interdisziplinärer Zusammenarbeit vor allem der Diagnose und Therapie verschiedener Arten von Gesichtslähmung widmet.

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie gratuliert Prof. Dr. Frey herzlich zu seinem neuen Posten und wünscht alles Gute!

Ein schöner, gesunder Bauch kann die Grundlage für ein ganzheitliches körperliches sowie seelisches Wohlbefinden sein. Medizinische Eingriffe zur Straffung der Bauchdecke können sich nicht nur ästhetisch, sondern auch aus medizinischer Sicht als wirkungsvoll erweisen. Der plastischen, ästhetischen und rekonstruktiven Chirurgie stehen zahlreiche individuell anpassbare operative Methoden zur Verfügung, um ein bestmöglichstes Ergebnis zu erreichen und bei den Patientinnen und Patienten nachdrückliche Veränderungen nach sich ziehen.

Die Frage ab wann eine Bauchdeckenstraffung (Abdominoplasitk) aus ästhetischen oder medizinischen Gründen empfehlenswert ist, ist nicht leicht zu beantworten. Ebenso schwer scheint es, die Risiken und Möglichkeiten einer Abdominoplastik ohne die Hilfe von Expertinnen und Experten abzuschätzen. Die Fachärztinnen und Fachärzte der Österreichischen Gesellschaft für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) sind auf die Beratung und Durchführung solcher medizinischer Eingriffe spezialisiert. Aus diesem Grund bieten sie aktuelle Informationen rund um das Thema Bauchdeckenstraffungen in der Infowoche vom 06. bis zum 11. Oktober 2014.

In Einzelgesprächen stehen Spezialistinnen und Spezialisten zur Verfügung und gehen mitunter auf folgende Fragen ein:

− Wann sind Eingriffe aus ästhetischen oder medizinischen Gründen sinnvoll?
− Welche Methoden bringen welche Ergebnisse?
− Welche Ziele sind erreichbar?
− Welche Risiken gibt es?

Kontakt: britta@fischill.at
Webseite: www.fischill.at

Kaum eine andere medizinische Fachrichtung hat sich im letzten Jahrzehnt derart rasch weiterentwickelt und die Chirurgie insgesamt beeinflusst, wie die plastische Chirurgie.

 

Die vier Bereiche der Plastischen Chirurgie (Rekonstruktive Chirurgie, Handchirurgie, Verbrennungschirurgie und Ästhetische Chirurgie), haben denselben Grundgedanken: Formen, Bilden und Gestalten. Diese Faktoren stellen die Basisidee der plastischen Chirurgie dar, deren Ziel es ist, stets das bestmögliche optische wie funktionelle Ergebnis zu erzielen. Das Ziel der plastischen Chirurgie ist es somit, sichtbar gestörte Körperform und beeinträchtigte Körperfunktionen wiederherzustellen oder zu verbessern. Aber nicht nur die chirurgischen Verfahren sind in den letzten Jahrzehnten differenzierter geworden; auch das generelle Einsatzgebiet der plastischen Chirurgie hat sich ausgeweitet, wobei eines über all diese Jahrzehnte aber konstant geblieben ist: Rekonstruktive Chirurgie ist gelebte Interdisziplinarität.

 

„In keinem anderen medizinischen Fach gab es einen derart hohen Zugewinn an neuen Methoden“, bestätigt Dr. Jungwirth, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, beispielsweise die Möglichkeiten des freien Gewebetransfers. Neue kombinierte Gewebetransfers (z.B: Gewebeblock bestehend aus Knochen, Muskel und Haut) ermöglichen zerstörtes Gewebe optimal zu ersetzen und damit Form und Funktion noch besser zu rekonstruieren. Wesentliche Grundlage für diesen freien Gewebetransfer ist die Mikrochirurgie. D.h. mit Hilfe des Mikroskops und extrem kleinen Instrumenten kann der Plastische Chirurg sogar feinste Nerven und Gefäße reparieren und abgetrennte Finger oder ganze Gliedmaßen replantieren.

 

Zum rekonstruktiven Einsatzgebiet gehören aber auch die Behandlung von Blutschwämmen sowie die chirurgische Behandlung von gutartigen und bösartigen Haut- oder Weichteiltumoren.

Einer der häufigsten durchgeführten Eingriffe ist die Brustrekonstruktion nach einer Brustkrebsoperation. Auch hier stehen mittlerweile unterschiedlichste Verfahren und Techniken zur Verfügung. D.h. es kann für und mit einer Patientin das für sie optimale rekonstruktive Verfahren geplant und eingesetzt werden (personalisierte Medizin).

 

„Die Plastische Chirurgie bzw. die Medizin im generellen steht vor großen Entwicklungen. Dank der rasant wachsenden Einblicke in zelluläre Prozesse verstehen wir die molekularbiologischen Mechanismen der „Heilung“ unseres Körpers zunehmend besser. Diese Kräfte gezielt zu nutzen, bedeutet eine wesentliche Erweiterung der Heilkunst um therapeutische Optionen, die oft unter dem Schlagwort der Regenerativen Medizin zusammengefasst werden“, meint Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz, Leiter der Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie an der Medizinischen Universität Graz.

„Schon heute zeigen sich gerade in der Plastischen Chirurgie erstaunliche Beispiele, unter anderem die Möglichkeit, Hautverbrennungen mit gezüchteter Haut (Tissue Engineering) zu behandeln. Diese Techniken haben die Verbrennungschirurgie in den letzten Jahrzehnten revolutioniert. Auf diesem Gebiet der Forschung sind wir in Europa sicher federführend“, so Kamolz.

"Aber auch der Einsatz von Fettzellen und Stammzellen stellt im Bereich der Geweberegeneration, Gewebereparation und Geweberekonstruktion eine interessante und vielversprechende Option dar“, so Prof. Spendel, Sekretär der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie und Plastischer Chirurg an der Medizinischen Universität Graz. 

„Diese Erfolge im Bereich der Regenerativen Medizin sind aber nur durch gemeinsame Anstrengungen, vor allem durch die Zusammenarbeit von Grundlagenforschung, Klinik und Industrie, möglich und bestätigen daher wieder den interdisziplinären Grundgedanken der Plastischen Chirurgie“, so Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz.

 

Ästhetische Chirurgie – Verantwortung für den Patienten

Menschen, die einen ästhetisch-plastischen Chirurgen aufsuchen, sind in der Regel nicht krank, sondern unzufrieden mit ihrem Aussehen. Diese Unzufriedenheit kann sich auch in mangelndem Selbstvertrauen, in Minderwertigkeitsgefühlen und depressiven Stimmungsbildern mit Schwierigkeiten der Alltagsbewältigung ausdrücken.

„Bedingt durch die Fülle der operativen Möglichkeiten ist die Beratung der Patientinnen und Patienten heute die Kernaufgabe der ästhetisch-plastischen Chirurginnen und Chirurgen. Da prinzipiell jeder Eingriff Risiken mit sich bringt, müssen die Patientinnen und Patienten genau über die Erfolgsaussichten und möglichen Komplikationen eines Eingriffs aufgeklärt werden. Nur wenn die Patientinnen und Patienten mit realistischen Erwartungen in den OP-Saal gehen, kann eine ästhetisch chirurgische Operation zu einem besseren Körpergefühl führen“, betont Dr. Walther Jungwirth, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Das Ziel der ästhetisch-plastischen Chirurgie ist immer eine Harmonisierung der äußeren Erscheinung.

 

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Diesen Anspruch erfüllen Filler in der modernen Medizin. In der Behandlung von Falten sind sie nicht mehr wegzudenken. Einfach und in nur wenigen Minuten lassen sich Falten unterspritzen.

vielgesundheit.at hat mit Dr. Walter Jungwirth und Prim. Dr. Thomas Hintringer über die Behandlung mit Fillern und über mögliche Nebenwirkungen gesprochen.

 

Finden Sie hier den vollständigen Beitrag:

http://www.vielgesundheit.at/index.php?id=365&movie_id=571

Dafür spricht sich der Vorstand der österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie aus. Damit steht die Fachgesellschaft - Vorreiter in Sachen ästhetische Qualität - im Widerspruch zur österreichischen Ärztekammer.

„Wir befürworten europäische einheitliche Standards bei ästhetischen Eingriffen“, so Dr. Walther Jungwirth, Präsident der österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC). Mit diesen Standards des Europäischen Komitees für Normung (CEN) in Brüssel soll künftig in ganz Europa gewährleistet werden, dass die räumliche Ausstattung wie die Hygienemaßnahmen und die fachliche Kompetenz standardisiert sind. „Das ist der beste standardisierte Schutz, den wir als ärztliche Fachgesellschaft Patientinnen und Patienten mitgeben können, die derartige Eingriffe im Ausland vornehmen lassen“, erklärt der Präsident der ÖGPÄRC.

Dr. Jungwirth verweist damit auf die Initiative seines Vorgängers Univ.-Doz. Dr. Helmut Hoflehner, der in seiner Präsidentschaft gemeinsam mit seinem Kollegen Prim. Dr. Johann Umschaden seit 2010 an Standards arbeitet. „Gerade jetzt, nachdem es in Österreich ein sehr strenges Gesetz gibt, wäre es umso wichtiger, dass auch für das übrige Europa einheitliche Richtlinien vorhanden sind. Viele Patienten fahren für Operationen in die angrenzenden Ostblockländer, weil dort an Qualität gespart wird und Operationen daher günstiger angeboten werden können. Wenn es Komplikationen gibt, müssen diese dann meist in Österreich behoben werden und können zur Kostenfalle für den Patienten werden. Einheitliche Qualitätskriterien würden dieses Problem lösen“, so Univ.-Doz. Dr. Helmut Hoflehner, Vorstandsmitglied der österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. 

 

Individuelle Medizin ist stets die Basis der chirurgisch-ästhetischen Medizin

Die Normen legen im Übrigen nicht fest, wie eine Behandlung oder eine Operation vom jeweiligen Arzt durchgeführt werden muss, sondern unter welchen Voraussetzungen (personell, räumlich, hygienisch, etc.) dies geschehen soll. „Jede Form von ärztlichem Know-how bleibt somit stets Grundbaustein unser aller ärztlichen Handelns und Tuns. Das Vertrauensverhältnis zwischen behandelndem Arzt und den Patienten wird durch sachliche und genormte Voraussetzungen nur weiter auf eine sichere und überprüf-bare Basis gestellt", so Dr. Walther Jungwirth.

  

Europäisches Komitee für Normung (CEN)

Nachdem sich die ÖGPÄRC bereits 2010 freiwillig Qualitätsleitlinien, die ästhetisch-operative Eingriffe an Patienten regeln, erarbeitet hat, wurde im gleichen Jahr beim Österreichischen Standardinstitut das Normungsprojekt EN16372 Aesthetic Surgery Services (Dienstleistungen in der ästhetischen Chirurgie) eingebracht. Ziel dieses Normungsprojektes ist die Festlegung von Mindeststandards bei sämtlichen Patientenkontakten im Zusammenhang mit plastisch-ästhetischen Operationen und plastisch-ästhetischen Behandlungen. Oberstes Gebot ist eine Qualitätssteigerung und Qualitätskontrolle zur Verbesserung der Patientensicherheit. „Eine Steigerung der Patientenzufriedenheit und die Verringerung von postoperativen Beschwerden und Komplikationen sind als Folge zu erwarten“, erklärt Dr. Walther Jungwirth.

 

Normungsprojekt für ästhetische Chirurgie aus Expertenhand

Nicht nur Vertreter von großen internationalen Organisationen wie der IPRAS und IQUAM, sowie Konsumentenschutzorganisationen haben bei der Erstellung der Richtlinien mitgewirkt, sondern auch Spezialisten aus 22 verschiedenen europäischen Ländern haben am Normungsprojekt für ästhetische Chirurgie ihre umfangreichen wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungen einfließen lassen. Diese Experten gelten in ihren Heimatländern als führende Mediziner aus dem Bereich plastisch-ästhetische Chirurgie, HNO, Dermatologie, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Allgemeinchirurgie bis hin zu Allgemeinmedizin.

 

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Velden, 4. Oktober 2013. Im Rahmen der 51. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), die von 3.-5. Oktober 2103 in Velden stattfand, stand auch ein dreiviertel Jahr nach Einführung des ÄsthOP Gesetzes einmal mehr das Thema Evidenzbasierende Ästhetische Chirurgie neben Grenzen, Standards und Komplikationen in der Mikrochirurgie sowie Dupuytrenschen Erkrankungen im Vordergrund.

Grundsätzlich begrüßt man seitens des Vorstandes der ÖGPÄRC das neue ÄsthOP Gesetz, vor allem im Hinblick auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen. „Die Überschaubarkeit an Anbietern von ästhetischen Leistungen hat sich indes leider nicht verbessert, da der Begriff der ästhetischen Medizin als Zusatz für jede Fachrichtung ermöglicht wurde und PatientInnen den Unterschied zwischen ästhetischer Chirurgie und Medizin nicht erkennen können“, stellt Dr. Elisabeth Zanon, Vorstandsmitglied der ÖGPÄRC und niedergelassene plastische Chirurgin, fest.

Das freiwillig geführte Implantatregister ist eine wesentliche Qualitätskontrolle - das beweisen auch die Zahlen. Durch eine zentrale Registrierung können Fehlentwicklungen bei neuen Implantaten oder fehlerhafte Implantatchargen am schnellsten erkannt werden. „Gerade durch das freiwillige Führen unseres Implantat-Registers war es der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie möglich zu zeigen, wie viele Frauen welche Brustimplantate erhalten haben“, erklärt Prim. Dr. Thomas Hintringer, Präsident der ÖGPÄRC und Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz. Die ÖGPÄRC betreut außerdem seit zehn Jahren ein Serviceprojekt für verunsicherte Patienten, die Hotline.

„Wir sind überzeugt, dass der schon seit Jahren eingeschlagene und verfolgte Weg der Qualität und Evidenz sowie ganzheitlichen Betrachtung der Patienten der einzig richtige ist. Darum das Credo und Motto unserer 51. Jahrestagung: ‚Qualität über alles - keine Umwege gehen!’“, stellt der Kongresspräsident Primar Doz. Dr. Matthias Rab, Direktor der Univ.-Klinik f. Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, fest.

Neben dem wachsenden Leistungsspektrum der Plastischen Chirurgie erlangt aber das ganzheitliche Patienten-Management eine immer größere Bedeutung. Durch die einfühlsame Einbindung der Patienten in vielen Phasen der medizinischen Betreuung wird der plastische Chirurg, dessen Aufgabe eine integrative ist, zum Therapiekoordinator und Case-Manager. „Plastische ästhetische Chirurgie rechtfertig sich nur, wenn sie in höchster Qualität erfolgt. Daher ist es wesentlich für uns Fachärzte für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, dass wir die potenzielle Komplikationsrate so gering wie möglich halten. Deshalb ist eine externe Zertifizierung, wie ich sie in meiner Praxis bereits seit 1995 habe, wesentlich,“ erklärt Dr. med. Walther Jungwirth, designierte Präsident der ÖGPÄRC und Leiter der EMCO Klinik Salzburg. Patientenzufriedenheit wird damit nicht zum Lippenbekenntnis, sondern zur Benchmark ärztlicher Leistungen.

Nähere Informationen, Interviewanfragen und Fotowünsche ÖGPÄRC-Pressestelle: Fischill PR Kochgasse 4 1080 Wien Tel. 01/408 68 24 office@fischill.at www.fischill.at

Der vierte Journalistenpreis der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) wurde im Rahmen der 51. Jahrestagung der Gesellschaft in Velden feierlich verliehen. Im Bereich Hörfunk und TV konnte Dr. Sylvia Unterdorfer vom ORF Wien überzeugen. Die Gewinnerin im Bereich Print ist Frau Carola Malzner von der Medienwerkstatt.

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) vergab heuer zum vierten Mal ihren Journalistenpreis. Mit diesem Preis soll auch in Zukunft seriöse, qualitativ hochwertige Berichterstattung über die unterschiedlichen Aspekte des Faches ausgezeichnet werden. Der Preis sieht zwei gleichwertige Dotierungen in der Höhe von je 2.000 Euro vor, jeweils für die Kategorie Print- und Online-Journalismus sowie für die Kategorie Hörfunk- und Fernsehjournalismus.

Seriöser Journalismus klärt auf
Prim. Dr. Thomas Hintringer, Präsident der ÖGPÄRC und Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz, erläutert die Motivation seiner Gesellschaft, Qualitätsjournalismus auszuzeichnen: „Medienberichterstattung hat großen Einfluss auf die öffentliche Meinung und den Entscheidungsprozess und dient den Medienkonsumenten daher häufig als Orientierungshilfe. Inhaltlich falsche Berichterstattung kann daher hochgradig irreführend wirken. Gerade im Bereich der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie ist seriöse Aufklärung aber wesentlich, geht es doch um die Gesundheit des Patienten. Die ÖGPÄRC vergibt daher einmal im Jahr einen Preis, der qualitativ hochwertige Berichterstattung in ihrem Fachbereich auszeichnet.“
Eine hochkarätige Jury aus sechs Plastischen Chirurgen und zwei Medizinjournalisten entschied über die Vergabe des Preises.

Qualität überzeugt
Aus den vielen Einreichungen in diesem Jahr ging im Printbereich ein Artikel, der sich kritisch mit dem Thema Schönheit auseinander setzte, als Sieger hervor. Der Beitrag mit dem Titel „Das Maß der Dinge“ erschien im Magazin Chefinfo. Carola Malzner , von den oberösterreichischen Medienfrauen geht darin der Frage nach, ob und wie machbar Schönheit ist. Im Bereich Hörfunk und TV entschied sich die Jury für einen TV-Beitrag von Dr. Sylvia Unterdorfer, vom ORF. Der Film setzt sich mit den Leistungen der Chirurgie auseinander.
Die Gewinner überzeugten durch hohe journalistische Qualität, seriöse Recherche und fachliche Richtigkeit.

ÖGPÄRC Journalistenpreis 2014
Auch für das kommende Jahr ist wieder die Vergabe des Journalistenpreises geplant.
Die ÖGPÄRC lädt daher alle Medienvertreter herzlich dazu ein, sich rege an der Ausschreibung zu beteiligen.

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Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Jeder Facharzt und jede Fachärztin für Plastische Chirurgie unterzieht sich einer 6-jährigen Ausbildung an einer vom Gesundheitsministerium definierten und zugelassenen Ausbildungsstätte. Neben dem medizinisch technischen Know How müssen die plastischen ChirurgInnen auch über gezieltes psychologisches Einfühlungsvermögen verfügen. Das Internetservice der Gesellschaft bietet fundierte medizinische Basisinformation, aktuelle News aus der Plastischen Chirurgie und ein Online-Service für die Arztsuche.

www.plastischechirurgie.org

 

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Für die Ärzte und Ärztinnen der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) sind Patientensicherheit und Aufklärung zentrale Anliegen. Mit dem neuen Film über den Einsatz von Silikonimplantaten bei Brustwiederherstellung und Brustvergrößerung, der in Kooperation mit vielgesundheit.at entstanden ist, wird Patienten nun ein weiterer Service geboten. Vertiefende Infos zum Thema Brust OPs gibt es im MedChat mit Prim. Dr. Thomas Hintringer auf www.vielgesundheit.at am 15. März von 12.00 bis 13.00 Uhr.

Was passiert bei der Brustwiederherstellung bzw. -vergrößerung? Was kennzeichnet ein qualitativ hochwertiges Silikonimplantat? Was ist beim Aufklärungsgespräch wichtig?
Wer diese und andere Fragen rund um die Themen Brustvergrößerung und Brustwiederherstellung, zum Beispiel nach Brustkrebs, hat, erhält nun im neuen Infofilm der ÖGPÄRC klare Antworten.

Seriöser Aufklärungsfilm
Prim. Dr. Thomas Hintringer, Präsident der ÖGPÄRC und Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz zum Film: “Das Wohl unserer Patienten ist uns überaus wichtig, weshalb wir zusätzlich zu unserer Arbeit eine Vielzahl von größeren und kleineren Serviceprojekten betreiben. Wir sehen den Film als eines dieser Projekte, da seriöse Aufklärung über die Eingriffe, die wir vornehmen, unerlässlich ist. Mit dem neuen Film wird für den Patienten anschaulich dargelegt, wie eine Brustwiederherstellung bzw. -vergrößerung abläuft und welche Punkte unbedingt beachtet werden müssen.“ Folgerichtig demonstriert der Film wie der Eingriff von statten geht, zeigt die Wichtigkeit des ärztlichen Aufklärungsgesprächs auf, beschreibt, was Qualität bei Silikonimplantaten bedeutet und weshalb das Implantatregister wesentlich ist. Sie können den Film auf www.vielgesund.at ansehen.

Mehr Infos im MedChat
Da auch der detaillierteste Film den direkten Kontakt zum Arzt bzw. zur Ärztin nicht ersetzen kann, gibt es für Interessierte am 15. März 2012 einen besonderen Service: im Rahmen des Filmlaunches ist Prim. Hintringer im MedChat von vielgesundheit.at zu Gast. Interessierte haben von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr die Gelegenheit auf www.vielgesundheit.at/medchat mit dem Experten zu chatten und ihre Fragen an ihn zurichten. Einfach auf vielgesundheit.at einsteigen und es kann losgehen!

 

Die ÖGPÄRC
Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) ist die standespolitische Vertretung der Fachärzte für Plastische Chirurgie in Österreich. Alle ordentlichen Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie haben eine spezielle sechsjährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und sind daher seriöse Ansprechpartner auf dem Gebiet der plastischen Chirurgie.

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Ganzheitliche Behandlungskonzepte und bahnbrechende neue Techniken im Fokus der größten Tagung Plastischer Chirurgen im deutschsprachigen Raum:

• Erweiterung des Leistungsspektrums durch Koordination der Therapieschritte
• Neue Behandlungsansätze durch Case Management
• Neue Operationstechniken zur Wiederherstellung von Lebensqualität
• Bahnbrechende Fortschritte durch experimentelle Forschung

Im Zentrum des größten deutschsprachigen Kongresses Plastischer Chirurgen, der gemeinsam von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen e.V. (DGPRÄC) und der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) in Innsbruck von 29.9. bis 1.10. 2011 veranstaltet wird, stehen fachliche Vernetzung und der Aufbruch zu neuen Ufern.

Erweiterung des Leistungsspektrums durch Koordination der Therapieschritte
Angesichts der Veränderungen, die sich auch im Bereich der medizinischen Versorgung abzeichnen, gilt es die eigene Rolle zu hinterfragen und gegebenenfalls neu zu definieren. Neue therapeutische Aufgabestellungen und arbeitsteilige Prozesse in der Spitzenmedizin fordern vermehrt die fächerübergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche. Wird diese Zusammenarbeit optimal koordiniert, können ganzheitliche Behandlungskonzepte entstehen, die individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt werden. Der wichtige Part des Koordinators kommt häufig Plastischen Chirurgen zu, auch weil sie historisch bedingt über Know-how aus verschiedenen Fachbereichen verfügen. Univ. Prof. Dr. med. Gerhard Pierer, Direktor der Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck und Vorstandsmitglied der ÖGPÄRC erklärt: „Die zunehmende Erweiterung des medizinisch Machbaren zieht in vielen Fällen therapeutische Maßnahmen nach sich, die sehr komplex sind. Wenn nun verschiedene Fachbereiche zu unterschiedlichen Zeiten an der Wiederherstellung der Gesundheit des Patienten arbeiten wollen, ist die Koordination der gesetzten Maßnahmen erforderlich. Diese neue Rolle des Koordinators übernehmen wir gerne, da sie es uns ermöglicht, für die Patienten individuell abgestimmte Behandlungskonzepte zu entwickeln. Wir sehen dies als willkommenen Erweiterung unseres Leistungsspektrums.“
Die neue Form des Patientenmanagements wird durch die Einrichtung interdisziplinärer Konferenzen möglich, in denen gemeinsam ein Behandlungskonzept formuliert wird. Regelmäßige nachfolgende Besprechungen ermöglichen das Nachjustieren der therapeutischen Maßnahmen und sichern langfristig den Erfolg der Behandlung. Damit wird nicht nur die Lebensqualität des Patienten verbessert, auch ökonomisch betrachtet ist dieser Weg sinnvoll, da zielgenau interveniert werden kann und Kosten, z.B. durch die Verkürzung von Spitalsaufenthalten, gesenkt werden können.

Qualität und Ökonomie
Die Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Fachbereiche und der eingesetzten Mittel wird auch in der Medizin zunehmend gründlich beleuchtet. Daraus ergibt sich in manchen Fällen ein Spannungsfeld in dem die Bedürfnisse des Patienten und die Qualität der medizinischen Leistung ökonomischen Fragestellungen gegenüberstehen. Eine der gängigen Befürchtungen ist, dass ökonomische Entscheidungen zu Lasten der Versorgungsqualität gehen. Univ. Prof. Dr. med. Anton H. Schwabegger, M.Sc., stv. Direktor der Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck meint dazu: „Gerade anhand unseres Faches kann gezeigt werden, dass der Nutzen adäquater medizinischer Versorgung auch volkswirtschaftlich betrachtet größer ist als die eingesetzten Mittel. Sowohl im rekonstruktiven als auch im ästhetischen Segment unterstützt die Plastische Chirurgie die Wiedereingliederung von Patienten in das gesellschaftliche Leben und in den Arbeitsprozess indem Fehlbildungen beseitigt, Funktionsverbesserungen erreicht oder Invalidität verhindert wird. Gerade im Spitalsbereich ist die Rekonstruktive Chirurgie daher in vielfacher Hinsicht ökonomisch höchst sinnvoll.“ Das Spektrum der Eingriffe, die zum Einsatz kommen, reicht von einfachen Operationen, die verhältnismäßig günstig sind und vor allem Expertise und Erfahrung des Arztes voraussetzen bis zur teuren High-tech-Chirurgie. In vielen Fällen ist es sinnvoll, Plastische Chirurgen bereits zur Primärversorgung zuzuziehen, da damit aufwändige Sekundär- und Tertiäreingriffe nicht mehr nötig werden. Das ist nicht nur schonender für den Patienten sondern auch kostengünstiger, weshalb diesem Aspekt im wissenschaftlichen Programm der Tagung einige Sitzungen gewidmet sind. www.plast-congress-2011.org/programm.php
Auch wenn es um die plastisch-chirurgische Versorgung alter Menschen geht, kann das Fach neben medizinisch-ethischer auch mit ökonomischen Argumenten punkten: Wurde in der Vergangenheit beispielsweise bei betagten Brustkrebspatientinnen die Brust nicht mehr rekonstruiert, führt man diesen Eingriff heute auch bei älteren Menschen durch. Zum einen sind die Anästhesiemethoden und auch alle anderen Verfahren schonender geworden, zum anderen nimmt man nun vermehrt auch auf das Körpergefühl der Betroffenen Rücksicht. Denn, egal wie alt man ist, ein gutes Körpergefühl trägt zum Wohlbefinden und dieses langfristig zum Erhalt der Gesundheit bei.

Neue Behandlungsansätze durch Case Management
In der Rekonstruktiven Chirurgie wird dem Plastischen Chirurgen sehr oft die Funktion des Case Managers zugeschrieben, da er in viele Abschnitte der medizinischen Betreuung eingebunden ist. Als Case Manager entscheidet der Plastische Chirurg im Bereich der fächerübergreifenden Zusammenarbeit (z.B.: im Bereich der Rekonstruktion nach Tumoren oder bei Unfallopfern, die mehrere Fachdisziplinen beschäftigen), welcher Eingriff zu welchem Zeitpunkt durchgeführt wird. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Operationsmethoden und die genaue Kenntnis der Situation des Betroffenen ermöglichen es dem Plastischen Chirurgen, individuell angepasste Behandlungskonzepte zu entwickeln und, wenn nötig und angebracht, neue Wege zu gehen. Dr. Elisabeth Zanon, niedergelassene Plastische Chirurgin, und Vorstandsmitglied der ÖGPÄRC betont: „Für uns ist Evidenzbasierte Medizin mehr als nur ein Schlagwort. In unserem Berufsalltag, gleichgültig ob im Spitals- oder Niedergelassenen Bereich, stützen wir uns auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und verknüpfen dieses Wissen mit unserer Expertise und unserer Erfahrung. Auch der Wissensaustausch fachintern und interdisziplinär ist wesentlich. Fachinterner Austausch dient vor allem der Vertiefung des Wissens und der Verfeinerung der Technik. Fächerübergreifende Zusammenarbeit steht meist im Zeichen des Case Managements: Im Fall eines sogenannten Dismorphophobiesyndroms, einer Körperbildstörung, ist die Zusammenarbeit mit Psychologen und Psychiatern zum Beispiel unumgänglich.“

Qualitätssicherung
Um Syndrome wie das Dismorphophobiesyndrom erkennen zu können, bedarf es einiger Erfahrung und vor allem einer soliden Ausbildung. Nicht alle Ärzte und Ärztinnen, die im ästhetischen Bereich arbeiten, verfügen über die entsprechende Ausbildung. Sie arbeiten dennoch als „Schönheitschirurgen“, da dieser Titel in Österreich nicht geschützt ist. In manchen Fällen ist die Grenze zwischen Ästhetischer Medizin und einer Heilbehandlung für Patienten schwer zu erkennen und Methoden, die als sanft gepriesen werden, sind oft wesentlich belastender oder unsicherer als herkömmliche Eingriffe. Um nun die Patienten abzusichern, aber auch im eigenen Interesse, setzte die ÖGPÄRC in den vergangenen Jahren verstärkt auf Aufklärung und auf Qualitätssicherung. Nach der Einrichtung eines Serviceprojekts für verunsicherte Patienten und der Veröffentlichung von Qualitätsrichtlinien initiierte die ÖGPÄRC nun auch die Etablierung von europaweiten Standards für ästhetische Chirurgie. Univ. Doz. Dr. med. Helmut Hoflehner, niedergelassener Plastischer Chirurg, stellvertretender Leiter der Schwarzl Klinik und Präsident der ÖGPÄRC erläutert: „Für Patienten sind die Qualifikation des Arztes, die Qualität seiner Leistung und ihr Umfang oft schwer abzuschätzen. Um den Patienten in Zukunft mehr Sicherheit zu bieten und hohe Qualitätsstandards zu gewährleisten, haben wir die Etablierung von europaweiten Standards in der Ästhetischen Chirurgie initiiert. Mittlerweile arbeiten 22 CEN Mitgliedsländer sowie alle wichtigen europäischen und internationalen Organisationen auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie und Konsumentenschutzorganisationen an diesem Projekt. Die Standards befassen sich mit dem gesamten Ablauf eines Patientenkontaktes von der Erstkonsultation bis zur letzten Kontrolle. Das Projekt soll 2013 abgeschlossen sein.“


Neue Operationstechniken

Die permanente Aus- und Weiterbildung und die intensive Auseinandersetzung mit dem Fach führten und führen auch zur Weiterentwicklung von Operationstechniken. Wurde vor einigen Jahren der dauerhafte Verschluss eines großflächigen Defektes bereits als Erfolg beurteilt, legt man heute größten Wert darauf, zusätzlich die Funktion der betroffenen Körperregion wiederherzustellen und darüber hinaus auch ein ästhetisch zufriedenstellendes Erscheinungsbild zu erreichen. Der Ursprung der Plastischen Chirurgie liegt im Bereich der Wiederherstellungschirurgie, weshalb nahezu alle Techniken, die heute im ästhetischen Bereich angewandt werden, auf dem Wunsch fußen, ein rekonstruktives Problem zu lösen. Da Patienten mit Defekten im Gesicht in ihrer Sozialität besonders stark betroffen sind, befassen sich die wissenschaftlichen Sitzungen der diesjährigen Jahrestagung sehr stark mit der Korrektur dieser Defekte. Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Wolfgang Gubisch, Direktor der Klinik für Plastische Gesichtschirurgie Marienhospital Stuttgart und Präsident der VDÄPC, führt dazu aus: „Durch die Weiterentwicklung im Grunde uralter Methoden und deren Ergänzungen durch neue anatomische Erkenntnisse sowie die Integration neuer, von der Plastischen Chirurgie entwickelter, neuer Operationstechniken, die zwischenzeitlich auch von anderen chirurgischen Disziplinen übernommen wurden, können wir unseren Patienten heute Verfahren anbieten, die es ermöglichen, nicht nur Defekte zu verschließen, sondern im Fall z.B. eines Tumors im Bereich der Nase die betroffene Stelle so wiederherzustellen, dass die ursprüngliche, auf Grund ihrer Lokalisation auch sehr entstellende Läsion nicht mehr oder kaum mehr sichtbar ist. Neben der Verfeinerung der Verfahren sind aber die Expertise, die Spezialisierung und nicht zuletzt die Erfahrung, die der behandelnde Arzt mitbringt, wesentlich um die neuen Techniken erfolgreich einsetzen zu können.“

Bahnbrechende Fortschritte durch experimentelle Forschung
Als regeneratives und Körperregionen übergreifendes Fach setzt die Plastische Chirurgie traditionellerweise auf die experimentelle Entwicklung neuer Techniken und Verfahren. Daneben werden aber auch Medizinprodukte wie zum Beispiel Implantate aus Silikon oder künstlicher Hautersatz weiter verbessert und verfeinert. Gerade im Bereich des Tissue Engineering, also der Gewebezüchtung, versucht die Plastische Chirurgie unermüdlich und mit Erfolg die Grenzen des Machbaren zu erweitern. Univ. Prof. Dr. med. Peter M. Vogt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie – Medizinische Hochschule Hannover und Präsident der DGPRÄC beschreibt diese Bestrebungen: „Die Regeneration der Haut und die Gewebezüchtung sind zentrale Themen in der Plastischen Chirurgie in denen bereits Meilensteine erzielt werden konnten. Konkrete Beispiele dafür sind etwa Techniken wie die Lipoinjektion oder die Mikronadeltherapie mit der die Behandlung von großflächigen Narben verbessert werden konnte, der Hautersatz selber oder spezielle Verbandstechniken mit denen beispielsweise Defekte der Fingerkuppen regeneriert werden können. Insgesamt verspricht die weitere Erforschung der regenerativen Fähigkeiten unseres Körpers und die Umsetzung dieser Erkenntnisse in den Spitalsalltag eine deutliche Verbesserung der medizinischen Versorgung sowohl im rekonstruktiven als auch im ästhetischen Bereich unseres Faches.“

Zur Jahrestagung:
Die diesjährige Jahrestagung der ÖGPÄRC, der DGPRÄC und der VDÄPC überzeugt durch ihr umfangreiches wissenschaftliches Programm in dem gemäß dem Motto der Tagung „Plastische Chirurgie – eine integrierende Disziplin“ neben fachspezifischen Sitzungen auch fachübergreifende Sessions abgehalten werden. So gibt es gerade zum Thema Plastische Chirurgie und Ökonomie eine Sitzung in der neben einem Plastischen Chirurgen auch Ökonomen zu Wort kommen. Insgesamt sind 200 Vorträge und die Präsentation von 170 Postern geplant. Die Veranstalter erwarten darüber hinaus ca. 700 Besucher.


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