Rekonsturktionen im Gesicht-, Kopf- und Halsbereich

Neben angeborenen Fehlbildungen im Gesicht wie Hämangiome, Wucherungen des Lymphsystems oder Muttermale können Entstellungen durch Weichteiltumore zu Funktionsstörungen an den Augenlidern, an den Ohren, der Nase, den Lippen, letztlich in allen Bereichen des Kopfes und Halses führen.

Die Rekonstruktion, bzw. der Erhalt der Sinneswahrnehmungen, des Schluckaktes oder der Stimmbildung sind Aufgaben der plastischen Chirurgie. Komplexe Fehlbildungen erfordern oft mehrstufige operative Konzepte.

Die Planung dieser plastischen Rekonstruktionen sollte jedoch auf die psychischen und funktionellen Probleme der Patienten optimal abgestimmt werden und so früh wie möglich eine Integration in das normale soziale Umfeld ermöglichen. Die operativen Möglichkeiten sind in diesem Feld so weit fortgeschritten, dass neben der möglichst weitgehenden funktionellen Rekonstruktion ein möglichst günstiges ästhetisches Ergebnis angestrebt und auch realistisch erreicht werden kann.

Durch diese Entwicklungen in der Plastischen Chirurgie konnte nicht nur die Qualität der Operationsergebnisse wesentlich gesteigert, sondern auch die Zahl der notwendigen Eingriffe wesentlich reduziert werden.