Die ÖGPÄRC hat einen neuen Präsidenten!

21.10.2015

Mit der 53. Jahrestagung, die von 17. bis 19. September 2015 im Salzburger Festspielhaus stattfand, hat die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) nun im gebürtigen Grazer Univ.-Prof. Dr. Gerhard Pierer einen neuen Präsidenten gefunden. Nach bereits langjähriger Tätigkeit im Vorstand folgt er damit Dr. Walther Jungwirth.

 

„Die ÖGPÄRC steht für Know-How auf höchster Stufe“, betont Pierer. „Mit ihren Guidelines definiert sie essentielle räumliche, apparative, aber auch personelle Rahmenbedingungen für plastische Eingriffe und Operationen und bietet gleichzeitig den Patientinnen und Patienten eine optimale Plattform, sich über das breite Feld der Plastischen Chirurgie zu informieren.“ Neben dem medizinisch-technischen Wissen ist Univ.-Prof. Dr. Pierer vor allem auch das psychologische Einfühlungsvermögen wichtig, das jeder Chirurg für eine erfolgreiche und seriöse Behandlung mitbringen muss.

 

Ein weiteres Aushängeschild ist das Aus-, Weiter- und Fortbildungs-Referat (AWF), dessen Leiter Pierer ist. Aus dem Fortbildungsreferat der ÖGPÄRC entstanden bietet das Referat in regelmäßigen Abständen Fortbildungsveranstaltungen und nimmt damit die Aufgabe wahr, die Aus- bzw. Fortbildung vor allem auch von AssistenzärztInnen zu fördern. „Der hohe Standard der Ausbildung soll damit erhalten und im besten Fall noch erhöht werden“, so Univ.-Prof. Dr. Pierer, für den die wissenschaftliche Ausbildung ganz klar zu den Schwerpunkten der Gesellschaft zählt.

 

Nach dem Studium der Humanmedizin in Graz und Wien und seiner Promotion im Jahr 1982, absolvierte Pierer die Facharztausbildungen für Chirurgie und Plastische Chirurgie. Mit einer Arbeit über die Durchblutung der Mittelhand und einem neuen Knochenersatzverfahren in der Handchirurgie habilitierte sich Pierer 1992 an der Karl-Franzens-Universität Graz und wurde nur ein Jahr später stellvertretender Leiter der Klinischen Abteilung für Plastische Chirurgie an der Universitätsklinik für Chirurgie in Graz, bis er 1994 zum stellvertretenden Klinikvorstand gewählt wurde. 1999 zog es Univ.-Prof. Dr. Pierer schließlich in die Schweiz nach Basel, wo er neben einer Professur an der Universität Basel auch die Leitung der Abteilung für Plastische Chirurgie am Universitätsspital Basel innehatte. Ab 2001 war Pierer Chefarzt der Uni-Klinik für Wiederherstellende Chirurgie mit den drei Abteilungen Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Hand- und periphere Nervenchirurgie. Nach seinen Ernennungen zum Fachbereichsleiter „Knowledge-Management“ 2003 und „OP-Koordination und Investitionsmanagement“ 2006 am Universitätsspital Basel, ging es für Pierer im Jahr 2008 schließlich wieder zurück in die Heimat nach Österreich. In Innsbruck ist er seit mittlerweile sieben Jahren Vorstand der Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie.

 

Zu den klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten des heute 57jährigen zählen rekonstruktive Mikrochirurgie, Handchirurgie, Brustchirurgie sowie Ästhetische Chirurgie. Er ist außerdem Mitglied in zahlreichen nationalen wie internationalen Gesellschaften.

 

ÖGPÄRC

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist die standespolitische Vertretung der Fachärzte für Plastische Chirurgie. Alle ordentlichen Mitglieder der Gesellschaft haben eine spezielle sechsjährige Ausbildung, deren Basis rekonstruktives medizinisches Wissen ist, erfolgreich abgeschlossen. Durch die fundierte Fachausbildung und die verpflichtende laufende Weiterbildung sind sie seriöse Ansprechpartner auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie.

 

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