Bestnote für Facharztausbildung in der Plastischen Chirurgie in Österreich

28.01.2016

Österreichs angehende Plastische Chirurgen müssen es wissen, denn sie bewerteten die Ausbildung für das Fach mit einer Note von 1,92 am besten. Das zeigt eine Online-Befragung der Österreichischen Ärztekammer.

 

Im vergangenen November hatten Österreichs Turnusärztinnen und –ärzte in Fachausbildung erstmals die Gelegenheit, in einer Online-Befragung durch die Österreichische Ärztekammer ihre Ausbildungssituation zu bewerten. Im Durchschnitt wurde die Schulnote 2,36 vergeben. Die eindeutig beste Bewertung erzielte dabei das Fach der Plastischen Chirurgie mit einem Durchschnittswert von 1,92.

„Es ist sehr erfreulich zu hören, dass die Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung zum Sonderfach Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (PRÄC) die Qualität unseres Ausbildungskonzepts zu schätzen wissen und ganz offensichtlich stark davon profitieren“, kommentiert Univ.-Prof. Dr. Gerhard Pierer, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC),  das erfreuliche Ergebnis der Auswertung. „Besonderes Lob gebührt dabei sämtlichen Ausbildungsstättenleitern und Ausbildungsverantwortlichen, deren Bemühen und Einsatz die hohe Qualität unserer Ausbildung überhaupt erst möglich machen“, so Pierer weiter.

Ebenfalls beigetragen zu diesem Erfolg hat wohl auch das Referat für Aus-, Weiter- und Fortbildung (AWF) der ÖGPÄRC. Die Initiative soll die bestmögliche theoretische und praktische Ausbildung bei optimaler Betreuung durch die Ausbildungsverantwortlichen gewährleisten. Ziele des Ausbildungsverbunds, der auf einem freiwilligen Zusammenschluss aller ausbildenden Kliniken und Abteilungen in Österreich basiert, sind u.a. ergänzend zum bestehenden Angebot übergeordnete Ausbildungsinhalte zu vermitteln, Hospitationen zu fördern sowie auf nationaler Ebene die Umsetzung des sogenannten „AWF-Curriculums“.

An der Online-Befragung haben 32 Prozent aller Ärztinnen und Ärzte in Facharztausbildung teilgenommen. Davon befinden sich jedoch nur 5 Prozent im neuen Ausbildungscurriculum, das seit Sommer 2015 gilt. Wie die neue Ausbildung also tatsächlich angenommen wird, wird sich noch zeigen. Für Ende 2016 ist die nächste Evaluierung angekündigt.

 

Informationen:

Österreichische Ärztekammer - www.aerztekammer.at

Pressekonferenz zur Auswertung der Online-Befragung - www.aerztekammer.at/home/pk

Aus-, Weiter- und Fortbildungsreferat (AWF) der ÖGPÄRC - www.pc-awf.at

 

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