k.A.

2007-2009: Prim. Univ. Prof. Dr. Maria Deutinger

1.) Welche Aufgaben, Schritte und Maßnahmen waren während Ihrer Präsidentschaft wesentlich?

Mir ist es in erster Linie um die Darstellung unserer qualitativ hochwertige Arbeit unserer Gesellschaft gegangen, im Konkreten um die Darstellung der Gesellschaft nach innen und der Steigerung von Transparenz qualitativ hochwertiger Chirurgie nach außen, gegenüber den Medien und anderen Berufsgruppen.


2.) Was waren die Meilensteine der Plastischen Chirurgie in Ihrer Periode?

Weiterführung der Kooperation mit dem österr. Psychologenverband und Einbindung psychologischer Inhalte in unserem Ausbildungskurrikulum. Die Organisation eines Medienworkshops und eines Symposiums zur Patientenaufklärung. Außerdem wurde die zweite gemeinsame Jahrestagung der österreichischen und deutschen Gesellschaft für plastische Chirurgie in Stuttgart organisiert.


3.) Welche Position hat die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie innerhalb der Medizin damals wie heute?

Operationsbedingt kann man heute sehr vieles wieder rekonstruieren. Es kommt aber auch dabei dem ästhetisch ansprechenden Ergebnis größere Bedeutung zu.


4.) Wie wird Ihrer Meinung nach die Zukunft des Faches in den nächsten 10 Jahren aussehen?

Die Zukunft unseres Faches wird sich an den Bedürfnissen der Gesellschaft orientieren, die derzeit den ästhetischen Aspekt in den Vordergrund stellt. Es wird darum gehen, Menschen wieder schneller halbwegs unversehrt in den Arbeits- und Lebensprozess einzubinden. Mit Sicherheit wird auch strenger selektiert, was die öffentliche Hand hier an Kosten zu tragen haben wird.