Willkommen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Aussteller!

Ich möchte Sie ganz herzlich auf unserer Webseite begrüßen.
Es freut mich sehr, dass unsere 48. Jahreskongress 2010 in meiner Wahlheimat Graz   stattfindet. Es ist 19 Jahre her, dass diese Tagung in Graz stattgefunden hat. Vieles hat   sich in der Zwischenzeit verändert, die Universitätsstadt Graz hat sich zu einem   Zentrum der Kultur entwickelt, dies hat 1999 in der Ernennung zum Weltkulturerbe   durch die UNESCO und 2003 in der Wahl zur Kulturhauptstadt Europas gegipfelt.

Auch in unserem Fachgebiet hat sich vieles verändert. Am rekonstruktiven Sektor hat   der Transfer von Körperteilen wie Hand und Gesicht bisher ungeahnte Möglichkeiten eröffnet, am ästhetischen Sektor scheint die Epoche des Fettgewebstransfers angebrochen zu sein. Insbesondere aufgrund der Stammzellentransplantation eröffnen sich hier völlig neue und interessante Wege.

Wir haben daher die Chirurgie und Behandlung des Fettgewebes zu einem unserer Hauptthemen gewählt, dieses Thema umfasst sowohl die Liposuktion, den Transfer von Fettzellen und Stammzellen sowie die Reduktion und Zerstörung von Fettgewebe durch Ultraschall von außen. Um auch im Besonderen die niedergelassenen und ästhetisch orientierten Kollegen anzusprechen, wird es heuer erstmals zwei ästhetische Themen geben. Es freut uns ganz besonders, dass wir für die Korrektur der tubulären Deformität und der Mammaptose zwei absolute Experten als Vortragende gewinnen konnten: Herrn Dr. Martin del Yerro aus Spanien und Herrn Dr. Giovanni Botti aus Italien.

Als rekonstruktive Themen haben wir funktionelle und rekonstruktive Eingriffe an der Bauchdecke mit Schwerpunkt Komplikationen und die Rekonstruktion im Kopf Hals Bereich gewählt. Als Highlight wird hier Herr Prof. Laurent Lantieri aus Frankreich einen Vortrag über die Gesichtstransplantation halten. Panels zu wichtigen Themen werden das Programm abrunden.

Natürlich darf auch der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz kommen. Beim Abendprogramm werden wir dafür sorgen, dass in traditioneller Umgebung ein persönlicher Erfahrungsaustausch möglich ist, aber auch insbesondere für die zunehmende Anzahl von jüngeren Kolleginnen und Kollegen Unterhaltung geboten wird.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!


Univ. Doz. Dr. Helmut Hoflehner
Kongresspräsident