Der neue Busen unter dem Weihnachtsbaum
04.12.2007
In einer Zeit, in der viele Menschen schon alles besitzen und Elektronikgeräte wie DVD Rekorder, MP3 Player und Fotohandy zur Standardausstattung gehören, sucht man immer wieder nach ausgefallenen Geschenken. Der neue Busen unter demWeihnachtsbaum wäre da doch ein absoluter Hit – oder doch nicht?
Die Frage ist, welche Wünsche dadurch erfüllt werden, die des Beschenkten oder die des Schenkers. Wenn der Ehemann oder Partner seiner Frau eine Operation schenkt und sie aber mit sich und ihrem Körper zufrieden ist, bedeutet dieses Geschenk: Du gefällst mir nicht mehr, ich möchte Dich anders haben und dann hängt
der Weihnachtsfrieden mit Sicherheit schief.
Gutscheine für ästhetische Operation können aber auch der Weg zu neuem
Lebensglück sein und das Leben zum Positiven verändern, so wie im Fall des
17-Jährigen Patrick, der extrem unter seiner großen Nase litt. Er saß in der Schule in
der letzten Reihe und ging praktisch nie aus. Natürlich ist seinen Eltern das nicht
entgangen, aber erst auf Nachfragen erfuhren sie, dass die Nase der Grund dafür
war. Um die Nasenkorrektur zu ermöglichen, legte an Weihnachten die ganze
Familie zusammen. Mittlerweile ist der Junge von damals erwachsen und lebt nach
Angaben seiner Eltern ein erfülltes und selbstsicheres Leben.
Damit Sie hier wirklich Freude schenken ohne bitteren Beigeschmack, sind laut Univ.
Doz. Dr. Helmut Hoflehner und Dr. Walther Jungwirth von der Österreichischen
Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC)
einige Regeln zu beachten.
"Für Patienten, bei denen der lang gehegte Wunsch einer ästhetisch-plastischen
Operation zum Beispiel an den finanziellen Mitteln scheiterte, kann der
Geschenkgutschein das richtige Mittel sein.“ , so Dr. Jungwirth, Leiter der Abteilung
für Plastische Chirurgie an der Salzburger EMCO Klinik. „Hat der Beschenkte jedoch
noch nie über ein Problem mit seinem Körper gesprochen, ist es besser auf den
großen Überraschungseffekt zu verzichten und vorab schon einmal zu besprechen,
ob solch ein Geschenk auch tatsächlich erwünscht wäre. Ist dies nicht der Fall, sollte
ein OP-Gutschein nicht verschenkt werden oder zumindest vom Beschenkten auf gar
keinen Fall eingelöst werden."
Auch dem Gutscheinkauf muss eine kompetente Beratung vorausgehen
"Ein Gutschein ändert nichts an der Unabhängigkeit ärztlicher Entscheidung", sagt
Doz. Hoflehner. "Erst nach Beratungsgespräch und Voruntersuchung entscheiden
Arzt und Patient, ob der Eingriff durchgeführt werden kann und soll."
Bei der Arztwahl sollte man sich nicht auf die Bezeichnung "Schönheitschirurgen"
verlassen, sondern sich nur an Fachärzte für Plastische Ästhetische und
Rekonstruktive Chirurgie wenden, betonen beide Fachärzte.
Qualität aus der Hand des Facharztes für Plastische Chirurgie
Der seriöse Plastische und Ästhetische Chirurg macht keine falschen
Versprechungen, sondern berät ausführlich und macht dem Patienten auch klar, was
tatsächlich möglich ist. Auch über den postoperativen Ablauf und über mögliche
Risiken muss gesprochen werden.
Dr. Walther Jungwirth weist auf die Leitlinien der Mitglieder der Österreichischen
Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie hin: „Wir bieten
den Patienten umfassende Aufklärung und höchste Qualitätsstandards, um ein
optimales Operationsergebnis sichern zu können. Dazu gehören auch die Einhaltung
von Sicherheitskriterien, die je nach Umfang und Schwere der Operation
unterschiedlich sind, sowie strengste Hygieneanforderungen. Auch die
Nachüberwachung und Nachbetreuung des Patienten sind bei größeren Eingriffen
ein „Muss“.
Auch wird Doz. Hoflehner nicht müde, darauf hinzuweisen, dass ästhetische
Operationen ausschließlich von ausgebildeten Plastischen Chirurgen durchgeführt
werden sollten.
Hotline für unzufriedene Patienten
Für unzufriedene Kunden hat die Österreichischen Gesellschaft für Plastische,
Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie eine Hotline eingerichtet. Über die
Nummer 0820 820 600, die von Montag bis Donnerstag 8 Uhr bis 18 Uhr und Freitag
von 8 Uhr bis 16 Uhr besetzt ist, können sich bereits behandelte Patientinnen
informieren und kostenlos beraten lassen können.
Nähere Information:
Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (siehe Website)
Download:
Pressemeldung Der neue Busen unterm Weihnachtsbaum (60307 KB)
Kontakt: office@plastischechirurgie.org
Webseite: www.plastischechirurgie.org
