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Journalistenpreis der Plastischen Chirurgie: feierliche Preisverleihung

28.09.2011

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) hat im Rahmen ihrer 49. Jahrestagung in Innsbruck ihren Journalistenpreis feierlich vergeben. Die Gewinnerin im Bereich Hörfunk und TV ist Dr. Gerlinde Scheiber, ORF. Im Bereich Print konnte Mag. Michael Krassnitzer, CliniCum, den Bewerb für sich entscheiden.

Anlässlich des größten deutschsprachigen Kongresses Plastischer Chirurgen, der gemeinsam von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen e.V. (DGPRÄC) und der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) in Innsbruck von 29.9. bis 1.10. 2011 veranstaltet wird, vergab die ÖGPÄRC am Donnerstag Abend zum zweiten Mal ihren Journalistenpreis. Mit diesem soll auch in Zukunft seriöse, qualitativ hochwertige Berichterstattung über die unterschiedlichen Aspekte des Faches ausgezeichnet werden. Der Preis sieht zwei gleichwertige Dotierungen in der Höhe von je 2.000 Euro vor, jeweils für die Kategorie Print- und Online-Journalismus sowie für die Kategorie Hörfunk- und Fernsehjournalismus.

Auszeichnung für qualitativ hochwertige, seriöse Berichterstattung
Medienberichterstattung hat großen Einfluss auf die öffentliche Meinung und den Entscheidungsprozess und dient den Medienkonsumenten häufig als Orientierungshilfe. Inhaltlich falsche Berichterstattung kann daher hochgradig irreführend wirken. Gerade im Bereich der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie ist seriöse Aufklärung aber wesentlich, geht es doch um die Gesundheit des Patienten. Die ÖGPÄRC vergibt daher einmal im Jahr einen Preis, der qualitativ hochwertige Berichterstattung in ihrem Fachbereich auszeichnet. Eine hochkarätige Jury aus sechs Plastischen Chirurgen und zwei Medizinjournalisten entscheidet über die Vergabe des Preises. Univ. Doz. Dr. med. Helmut Hoflehner, Präsident der ÖGPÄRC und stv. Leiter der Schwarzl Klinik, über den Entschluss der Gesellschaft, einen Journalistenpreis für qualitativ hochwertige Berichterstattung in der Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie einzurichten: „Aufgrund des extrem breiten Spektrums unseres Faches wissen die Menschen oft nicht, in welchen Fällen sie sich an uns wenden können, beziehungsweise welche Eingriffe in welchem Fall indiziert und erfolgversprechend sind. Für uns ist die Aufklärung der Menschen von fundamentaler Bedeutung, da sie uns hilft, sie vor Schaden zu bewahren und unsere Ergebnisse im Sinne des Patienten zu optimieren. Wir legen daher größten Wert auf intensive ärztliche Beratung und Aufklärung. Seriöse Berichterstattung ist unter diesem Gesichtspunkt daher auch als Service am Patienten zu werten. Dieses Engagement schätzen wir und wollen es mit unserem Preis auszeichnen“.

Qualitätsjournalismus
Aus den vielen Einreichungen in diesem Jahr ging im Printbereich ein Artikel, der sich mit einem rekonstruktiven Thema beschäftigte, als Sieger hervor. Der Beitrag mit dem Titel „Bionische Hände“ erschien im Magazin CliniCum (7-8/2011). Mag. Michael Krassnitzer berichtete in ihm über den Ersatz einer funktionslosen Hand durch eine hochmoderne myoelektrische Prothese an der Medizinischen Universität Wien. Im Bereich Hörfunk und TV entschied sich die Jury für einen TV-Beitrag von Dr. Gerlinde Scheiber, ORF. In ihrer Arbeit „Bodylift nach Adipositas“ (ORF Herbstzeit, Nov. 2010) berichtete sie über die chirurgische Entfernung großer Hautlappen, die für Menschen nach starker Gewichtsabnahme oft ein großes gesundheitliches und ästhetisches Problem darstellen.
Beide Einreichungen zeichnen sich durch hohe journalistische Qualität, seriöse Recherche und fachliche Richtigkeit aus. Sowohl Mag. Krassnitzer als auch Dr. Gerlinde Scheiber sind seit vielen Jahren im Gesundheitsbereich tätig und wurden beide bereits mehrfach mit Journalistenpreisen ausgezeichnet.

ÖGPÄRC Journalistenpreis 2012
Auch für das kommende Jahr ist wieder die Vergabe des Journalistenpreises geplant.
Die ÖGPÄRC lädt daher alle Medienvertreter herzlich dazu ein, sich rege an der Ausschreibung zu beteiligen.

Nähere Infos:

Fischill PR

Kochgasse 4,
1080
Wien
01/408 68 24-11

office@fischill.at


Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Jeder Facharzt und jede Fachärztin für Plastische Chirurgie unterzieht sich einer 6-jährigen Ausbildung an einer vom Gesundheitsministerium definierten und zugelassenen Ausbildungsstätte. Neben dem medizinisch technischen Know How müssen die plastischen ChirurgInnen auch über gezieltes psychologisches Einfühlungsvermögen verfügen. Das Internetservice der Gesellschaft bietet fundierte medizinische Basisinformation, aktuelle News aus der Plastischen Chirurgie und ein Online-Service für die Arztsuche.

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